Jahres-Report 25.04.2017, 10:45 Uhr

Beteiligungen von Rocket Internet mit weniger Verlust

Rocket Internet hat im vergangenen Jahr die Verluste seiner wichtigsten Beteiligungen zum Teil deutlich reduziert. HelloFresh etwa konnte den Umsatz mit 597 Millionen Euro sogar ahezu verdoppeln.
Rocket-Chef Oliver Samwer
(Quelle: Rocket Internet)
Die Start-up-Fabrik Rocket Internet hat im vergangenen Jahr die Verluste in ihren wichtigsten Beteiligungen zum Teil deutlich reduziert. Der im Nahen Osten aktive Modehändler Namshi schaffte beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sogar ein kleines Plus von 2,5 Millionen Euro, wie aus am Dienstag veröffentlichten Rocket-Zahlen hervorgeht.

Der Kochboxen-Lieferant HelloFresh, der als eine besonders aussichtsreiche Rocket-Beteiligung gilt, konnte den Umsatz mit 597 Millionen Euro nahezu verdoppeln. Der bereinigte EBITDA-Verlust sank dabei leicht von 86,2 auf 82,6 Millionen Euro. Rocket Internet will das Jahr mit drei verlustfreien Beteiligungen beenden.

Rocket-Dachgesellschaft

Die Rocket-Dachgesellschaft machte einen Verlust von 741,5 Millionen Euro, mehr als drei Mal so viel wie 2015. Auslöser seien unter anderem Abschreibungen beim Verkauf der Essenszusteller La Nevera Rocha und Pizzabo gewesen, hieß es.
Außerdem hatte es schon Anfang des Jahres eine massive Wertberichtigung bei der Global Fashion Group mit mehreren Online-Modehändlern gegeben. Sie konnte im vergangenen Jahr den Umsatz um gut ein Viertel auf etwas über eine Milliarde Euro steigern und senkte den bereinigten EBITDA-Verlust von 217,2 auf knapp 128 Millionen Euro.




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