Gefakete Bewertungen
15.02.2016, 10:50 Uhr

Fakespot soll gefälschte Rezensionen bei Amazon aufspüren

Ein neuer Service namens Fakespot soll gekaufte Kunden-Rezensionen auf Produktseiten von Amazon entlarven. Hierfür analysiert der Dienst unter anderem den Sprachstil der angeblichen Kritiker.
(Quelle: Shutterstock.com/Bacho)
Der Marktplatzbetreiber Amazon hat seit geraumer Zeit Probleme mit gefälschten Kundenbewertungen. Nicht selten sollen auf Amazon-Produktseiten geschönte Rezensionen gegen Entgelt verfasst werden. Um solche Kritiken künftig entlarven zu können, gibt es nun in den USA den Service Fakespot, berichtet Buchreport.de.

So funktioniert Fakespot

Der neue Service untersucht unter anderem den Sprachstil der verfassten Rezensionen und ob es bei ihnen nachweisbare Übereinstimmungen mit anderen Nutzerprofilen gibt. Hierdurch sollen nach eigenen Angaben folgende Arten von gefaketen Produktbewertungen aufgedeckt werden:
  • Bewertungen, die von einer automatisch generierten Software erstellt werden
  • Rezensionen, die angeblich von verschiedenen Personen verfasst wurden, aber sich in Wahrheit nur eine Person dahinter verbirgt
  • Kundenbewertungen, die gegen ein Entgelt verfasst wurden
Hier können Nutzer die URL der Produktseite eintragen
(Quelle: Screenshot/Fakespot)
Um den Service zu nutzen, müssen User nur den Link der jeweiligen Amazon-Produktseite auf der Website von Fakespot eingeben. Sobald ein Nutzer den Link eingetragen hat, untersucht Fakespot nicht nur die Rezensionen zu dem entsprechenden Produkt, sondern alle Bewertungen, die der Rezensent jemals auf dem Online-Marktplatz zu Artikeln abgegeben hat. Wie Fakespot genau die Ergebnisse ermittelt, ist bisher nicht bekannt.

Beurteilung der verfassten Rezensionen

Nach der Analyse der abgegebenen Kundenbewertungen, gibt Fakespot eine Einschätzung der Glaubwürdigkeit der Rezension ab. Die Einschätzung wird mittels "Daumen hoch" beziehungsweise "Daumen runter" übermittelt.
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