Cloud-Speicher im Abo 27.03.2015, 13:00 Uhr

Amazon: Cloud Drive ohne Grenzen

Amazon ermöglicht künftig allen Usern ein unlimitiertes Speichern von Fotos im Cloud Drive im Jahresabo. Der Dienst stand bislang nur Amazon-Prime-Mitgliedern und Fire-Tablet-Nutzern zur Verfügung.
(Quelle: Shutterstock.com/Bloomua)
Amazon fügt seinem Cloud Drive zwei neue Angebote hinzu. In "Unlimited Cloud Storage" ist genau das drin, was der Name verspricht: Speicherplatz ohne Grenzen. Für 11,99 US-Dollar im Jahr können Nutzer beispielsweise im "Unlimited Photos Plan" so viele Fotos im Cloud-Speicher ablegen, wie sie wünschen. Für Videos und andere Dateien sind 5GB Speicherplatz im Angebot enthalten.
Wer Platz für mehr Dateien wie Musik, Dokumente oder Videos braucht, dem steht der "Unlimited Everything Plan" für 59,99 US-Dollar Jahresbeitrag zur Verfügung. Zum Start können Nutzer den Service drei Monate kostenlos testen.
Speicheranbieter im Netz gibt es bereits viele - und Amazon tritt mit dem umfassenden Angebot nun in Konkurrenz zu Dropbox, Google und Co. Dabei spricht das Unternehmen im Gegensatz zu seinen Konkurrenten nicht nur Business-Kunden an, sondern nimmt den Privatmarkt ins Visier: Grenzenlose Speicherkapazitäten gibt es bei Dropbox nur in der Business-Version, und Google hat seinen "Drive for Work" ebenfalls auf Unternehmenskunden ausgerichtet.
Gleichzeitig erweitert Amazon auch seinen Ein-Stunden-Lieferdienst: Der Prime Now-Dienst geht in Dallas an den Start, so Retailing Today. Noch in diesem Monat soll er zudem auf Baltimore und Miami ausgeweitet werden. Die Schnelllieferung kostet die Kunden 7,99 US-Dollar. Wer ein Stündchen länger warten kann, braucht für die Lieferung nicht zu zahlen.
Im November 2014 hatte Amazon das unlimitierte Foto-Speichern bereits kostenlos für seine Prime-Kunden eingeführt. Die One-Hour-Delivery von Amazon gibt es in Manhattan seit vergangenem Dezember.

Weltweit 270 Millionen Verbraucher sind bei Amazon registriert. In Deutschland besuchten im Oktober 2014 knapp 25 Millionen Nutzer den Marktplatz. Wie mächtig der Konzern ist, zeigen Statistiken.


Das könnte Sie auch interessieren