Neue Kostenstruktur 01.06.2017, 09:30 Uhr

Ab heute: Amazon erhöht die Gebühren seines FBA-Programms

Amazon hat Anpassungen an seinem Gebührenmodell vorgenommen. Die ersten Erhöhungen treten heute in Kraft. Betroffen sind Online-Händler, die den FBA-Service in Anspruch nehmen.
(Quelle: Joel Chant / UNP)
Nach eBay kommt nun auch Amazon mit einer Gebührenanpassung um die Ecke: Der Marktplatz-Betreiber Amazon erhöht die Preise seines Fulfillment-by-Amazon-Programms (FBA) in Europa. Konkret betroffen sind davon die Marktplätze in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Ab heute müssen Online-Händler, die den Service von Amazon in Anspruch nehmen, mit höheren Kosten für folgende Leistungen rechnen:
  • Versandgebühren für Nicht-Medienprodukte und Produkte in Übergröße: Heute erhöhen sich die Versandgebühren für Nicht-Medienprodukte in Standardgröße und Übergröße. Diese Änderungen betreffen sowohl für Einheiten, die national versendet werden, als auch für Einheiten, die über das Europäische Versandnetzwerk (EFN) innerhalb von Europa versendet werden.
  • Monatliche Lagergebühren: Auch die monatlichen Lagergebühren werden ab sofort auf den europäischen Amazon Marketplace-Websites teurer. Die Gebühren für Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien werden angeglichen, um eine einheitliche Gebührenübersicht bereitzustellen.
  • Versandgebühren für Medienprodukte: Die Versandgebühren für Medienartikel werden zum 1. August erhöht. Diese Änderungen gelten sowohl für Einheiten, die national versendet werden, als auch für Einheiten, die über EFN versendet werden.
  • Gebühr für Warenrücksendungen der Kategorien "Bekleidung" und "Schuhe": Ab dem 23. Oktober 2017 wird eine Bearbeitungsgebühr für von Kunden zurückgesendete Produkte der Kategorien "Bekleidung" und "Schuhe" berechnet, für die Amazon die kostenlose Warenrücksendung anbietet. Die Bearbeitungsgebühr für Rücksendungen wird nicht berechnet, wenn Amazon selbst für den Grund der Rücksendung verantwortlich ist.

Gründe für die Preisanpassung

Gründe für die Erhöhung sind nach Angaben von Amazon die steigenden Kosten für Lagerhaltung, Versand, Transport und den Kundenservice.
Eine genaue Übersicht der Änderungen sowie der neuen Gebühren hat der Marktplatzbetreiber hier zusammengetragen.




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