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Studie zu Usererwartungen im Social Web

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Studie zu Usererwartungen im Social Web

Shopping auf Facebook? Warum nicht!

Studie zu Usererwartungen im Social Web (Foto: istock/Tetra2000)

Die Internetnutzer glauben an die Wirkung von Social Media: Mehr als die Hälfte ist überzeugt, dass Unternehmen durch Aktivitäten in Netzwerken, Blogs und Foren ihr Image nachhaltig verändern können. Auch für Shoppingangebote sind die meisten offen.

Eine eigene Webseite ist für Unternehmen immer noch das Wichtigste: 93,5 Prozent der Internetnutzer erwarten, dass ein Unternehmen eine eigene Homepage betreibt. Für 71,5 Prozent der Befragten ist ein Onlineshop Pflicht, gefolgt von einer Facebook-Seite (12,5 Prozent), einem Blog (10,5 Prozent) oder einem Twitter-Account (7,2 Prozent). Das ergab eine Onlineumfrage der arvato online services GmbH unter 1.068 Webmiles-Teilnehmern.

Knapp ein Drittel (31 Prozent) der Befragten beschäftigt sich in Social Media mit Firmen und deren Produkten, fast ebenso viele, nämlich 30,6 Prozent, haben Freunden dort schon Marken oder Artikel empfohlen oder über Facebook und Twitter neue Marken kennengelernt (30,3 Prozent). Mehr als die Hälfte der User glaubt, dass Unternehmen durch Aktivitäten in Netzwerken, Blogs und Foren ihr Markenbild beeinflussen können.

Was sollten Unternehmen ihren Kunden auf Facebook bieten? Produktinformationen sind 82,5 Prozent der Befragten besonders wichtig, exklusive Infos zu Neuheiten wünschen sich 63 Prozent, exklusive Angebote 60,7 Prozent. Spaß und Dialog mit Mitarbeitern spielen nur für 18,3 Prozent der Befragten eine Rolle. Social-Media-Marketing kann jedoch die eigene Unternehmenswebseite nicht ersetzen: Nur 21,9 Prozent können sich vorstellen, dass eine Fanpage zur zentralen Anlaufstelle für Konsumenten wird.

Für Shopping in Netzwerken sind die meisten der Befragten offen: Nur eine Minderheit von 6,8 Prozent lehnt einen Einkauf außerhalb von Onlineshops völlig ab. Für 46,2 Prozent wären günstige Angebote ein Grund, Fanpages oder Blogs als alternative Shopping-Plattform zu nutzen, für 36,8 Prozent günstige Angebote - und 10,3 Prozent würden diese selbst dann nutzen, wenn das Angebot identisch wäre.

"Der Wille zum Kauf über Web 2.0-Auftritte ist absolut gegeben", kommentiert Presseinformation Stephan Wolfram, Geschäftsführer arvato online services, die Umfrageergebnisse. "Unternehmen müssen sich jedoch auf Grund der zahlreichen Mitbewerber im Netz etwas einfallen lassen, um via Communities und Foren Neukunden gewinnen und binden zu können. Mit exklusiven Produkten und günstigen Angeboten lässt sich hier punkten."

Wie denken Sie darüber: Eignen sich soziale Netzwerke als Vertriebskanal? Jetzt abstimmen!


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