MySpace: Null-Toleranz für Applikationsbetrug
04.11.2009 07:55 skr
Das soziale Netzwerk MySpace ändert seine Geschäftsbedingungen für Entwickler. CEO Owen Van Natta will damit das Betrugspotenzial von Werbeangeboten einschränken, die Onlinegamer auf der MySpace-Seite von Spieleanbietern erhalten.
"Werbeangebote, die verborgene Verlängerungen ohne ausdrückliche Opt-Ins beinhalten, werden nicht gestattet," heißt es in den überarbeiteten Geschäftsbedingungen. Um das Nutzererlebnis auf MySpace zu schützen, verspricht das soziale Netzwerk, zuwiderhandelnde Entwickler abzumahnen und so die Null-Toleranz durchzusetzen.
Der marktführende Social-Gaming-Anbieter Zynga räumte laut Brancheninsider TechCrunch ein, dass im Online-Spiele-Bereich Betrugspotenzial bestehe, und reagierte mit einer Überarbeitung seiner internen Service Levels. Andere soziale Netzwerke wie Facebook, die ebenfalls Social Games auf ihren Portalen anbieten, seien laut TechCrunch jetzt ebenfalls gefragt, das Problem anzugehen.