Analyseberichte und Ziele
Der größte Teil des Buches beschäftigt sich mit den vielfältigen, aber kaum zu durchschauenden Berichten, die das Analysewerkzeug dem Anwender liefern kann. Aden erklärt die einzelnen Berichte und die Faktoren, die darauf Einfluss haben, exakt und mit der gebotenen Tiefe. Dabei berücksichtigt er nach Möglichkeit auch die neuesten Entwicklungen wie zum Beispiel die Möglichkeit des Event-Trackings. Ein eigenes Kapitel beschäftigt sich mit den Besonderheiten von E-Commerce-Seiten und den Optionen, die Analytics für deren Untersuchung bietet.
Steven Broschart am 07.05.2009
Schön, dass es Google-Analytics gibt
Viele Firmen in Deutschland hängen ordentlich hinterher, wenn es um die Bewertung der Aktivitäten auf der eigenen Website geht. Da ist Google-Analytics als kostenloser Einstieg oft der erste Schritt, sich mit diesem Thema (endlich mal) auseinanderzusetzen. Letztlich muss natürlich jeder selbst entscheiden, welche Daten er Google offenbart und welche nicht. Allerdings kann ich die permanente "Datenkrake"-Diskussion inzwischen auch nicht mehr hören. Schließlich profitieren wir alle auch davon. Und solange Google mit den Daten nur im Sinne besserer Suchergebnisse oder Werbung hantiert, stellt sich für mich persönlich auch kein Problem dar.
Es ist auch kaum vorstellbar, dass Google jemals seine Kundendaten missbrauchen wird. Sollte etwas in dieser Art publik werden, dann wäre Google die längste Zeit Marktführer gewesen. Gleiches gilt im übrigen auch für das "Umschalten" auf kostenpflichtige Dienste.
Andreas Gräther am 07.05.2009
Datenkrake Google
Es ist schon erschreckend, dass die Datensammelwut von Google durch solche Bücher noch unterstützt wird. Die kostenlose Bereitstellung von Analytics dient doch nur zu einem Zweck. Sammeln von weiteren Nutzerdaten und deren Vermarktung. Wann wachen wir eigentlich auf und unterstützen auch andere Softwareanbeiter im Bereich Webanalyse? Diversifikation statt Konzentration sollte die Devise lauten. Ich warte nur auf den Tag, an dem Google den Schalter umlegt und seine Dienste kostenpflichtig macht und es keine Alternativen mehr gibt, da Googles Monopolisierungs-Strategie alle erfolg hatte.