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aexea-Geschäftsführer Alkan über automatische Texterstellung: "Die Zeitersparnis ist der größte Vorteil"

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aexea-Geschäftsführer Alkan über automatische Texterstellung

"Die Zeitersparnis ist der größte Vorteil"

aexea-Geschäftsführer Alkan über automatische Texterstellung

Will seine Software künftig auch in englischer Sprache anbieten: Alkan

Interview Mit seiner Textagentur aexea hat Saim Rolf Alkan eine Software entwickelt, die Produktbeschreibungen erstellt. Bisher war diese als individuelle Lösung nur Großkunden zugänglich, ab 2. März 2012 kann jeder den sogenannten Textautomaten nutzen - für 2,50 Euro pro Text. Mit internetworld.de sprach der Geschäftsführer über seine Strategie zur Vermeidung von Duplicate Content, den Wunsch nach Vertippern und die Suche nach einem Investor.

Sie haben eine Software entwickelt, die automatisch Texte erstellt - für viele Webseitenbetreiber klingt das wie der Traum vom Glück.

Saim Rolf Alkan: Das ist es auch. Wir haben unseren Textautomat gerade erst von Affiliates testen lassen, die sind fast ausgeflippt vor Glück. Ein handgeschriebener Produkttext kostet bei aexea 15 bis 20 Euro, automatisiert können wir sogar die vier Euro weit unterbieten, die einige Textbroker verlangen. Der niedrige Preis von 2,50 Euro pro Artikel ist jedoch nicht einmal der größte Vorteil.

Sondern?

Alkan: Die Zeitersparnis. Bei neuen Produkten kann es schon einmal ein bis zwei Tage dauern, bis ein passender Text erstellt ist. Große Shops, die 300 bis 400 Artikel pro Tag neu in ihr Angebot integrieren, kommen da oft kaum noch nach. Unser Textautomat erstellt 6.000 Produktbeschreibungen in sechs Minuten.

Wie vermeiden Sie bei diesen Mengen die Erstellung von Duplicate Content?

Alkan: Um Duplicate Content auszuschließen, versehen wir jeden Text mit einer Produktions-ID, die aus der Quersumme der Buchstaben gebildet wird. Unterscheiden sich diese IDs nicht deutlich genug von einander, wird der Text nicht ausgeliefert.

Wie viele Varianten kann man zu einem Produkt anbieten?

Alkan: Entscheidend für die Anzahl der Varianten ist, wie viele Merkmale uns die Datenbank liefert. Nehmen wir den Klassiker: Baumwollsocken, Farbe Schwarz, Größe 39 bis 42, ohne Gummi. Da hab ich vier Merkmale, wenn ich die in verschiedener Reihenfolge kombiniere, erhalte ich 24 Varianten. Wenn ich das jetzt noch anreichere, indem ich die Merkmale in Verkaufsargumente - wie "hautsympathisch" oder "klassisch" -  umwandle, kann man auch aus einem Standardprodukt noch viel Schönes machen.

Wie gehen Sie vor?

Alkan: Wir versuchen vorzugehen, wie’s der Verkäufer im Laden auch tun würde: die wichtigsten Argumente in den Vordergrund stellen und den Kunden emotional ansprechen. Dann legen wir ein entsprechendes Template an. Anschließend generieren wir die ersten hundert Texte und sehen uns an, wo Probleme auftauchen. Nach dem das Bugfixing erledigt ist, kontrollieren wir die Qualität stichprobenartig.

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