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Werbewirkungsstudie sieht mobile Anzeigen im Vorteil

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Werbewirkungsstudie sieht mobile Anzeigen im Vorteil

Mobile Ads wirken besser als die im stationären Web

Werbewirkungsstudie sieht Mobile Ads im Vorteil

Mobile Anzeigen wirken bis zu vier Mal stärker als Ads im stationären Internet, belegt eine Studie von Google in Zusammenarbeit mit HRS, Otto und der Deutschen Telekom. Ursache für die stärkere Aufmerksamkeit sind zum einen die unmittelbare Interaktion mittels Touchscreen und zum anderen die schmale Sichtführung auf dem kleinen Display.

Auf Smartphone-Bildschirmen kämen die User nicht umhin, die Werbeanzeigen zu sehen, während sie im stationären Internet kaum wahrgenommen würden. Dadurch erreichten mobile Anzeigen einen vier Mal höheren Erinnerungswert. Dabei spiele es keine Rolle, ob es sich dabei um Display-Formate oder Adwords-Anzeigen handele. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Google für die Eye-Tracking-Blickanalysen und Interviews mit 90 Probanden durchgeführt wurden.

Adwords-Anzeigen oberhalb der mobilen Suchergebnisse würden von 85 Prozent der Nutzer wahrgenommen, im stationären Web liegt die Wahrnehmungsrate bei nur 71 Prozent. Schlechter schneidet mobile Werbung lediglich bei der Betrachtungsdauer ab. So werden der Studie zufolge mobile Anzeigen nur 1,9 Sekunden lang betrachtet, während die durchschnittliche Betrachtungszeit von Ads im stationären Web bei 2,5 Sekunden liegt.

Erinnerung auf gleichem Niveau

Das aufmerksamkeitsstärkste mobile Werbeformat ist der sogenannte Roadblock. Die Wahrnehmungsrate liegt der Studie zufolge bei 93 Prozent. Auf die Erinnerungswahrscheinlichkeit wirkt sich dies jedoch nicht proportional aus. So könnten sich zwar 15 Prozent der Nutzer später noch an den Roadblock auf der mobilen Youtube-Seite erinnern, während es bei Anzeigen im mobilen Display Netzwerk bei Google nur 12 Prozent sind. Bei vergleichbar aufmerksamkeitsstarken Anzeigen auf stationären Websites liegt die Erinnerungsquote jedoch auch bei 14 Prozent.


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