Erfolgsfaktoren für mobile Bannerkampagnen
So gelingt effiziente Werbung auf Smartphones
04.08.2010 14:28 dah
Die mobile Internetnutzung nimmt zu und mit ihr auch das Potential für Werbetreibende, ihre Kunden auf dem Handy zu erreichen. Carsten Frien, Geschäftsführer von madvertise, einem Netzwerk für mobile Bannerwerbung, gibt Tipps, welche Aspekte für eine erfolgreiche mobile Werbekampagne zu beachten sind.
Ziele
Ob offline, online oder mobil - bei jeder Werbekampagne sollten im Vorfeld genaue Ziele definiert werden. Geht es darum, einen nachhaltigen Branding-Effekt zu schaffen? Gilt es, innerhalb kürzester Zeit möglichst viel Aufmerksamkeit auf ein Produkt zu lenken und somit schnell die Bekanntheit zu erhöhen? Oder sollen direkte Verkäufe über die Werbekampagne umgesetzt werden? Entsprechend dieser Vorgaben muss die Zielgruppe definiert und damit verbunden das Targeting ausgerichtet werden. Mobile Banner und Landingpages sollten die Marken- und Kauf- beziehungsweise Download-Botschaften präzise kommunizieren.
Targeting
Das mobile Internet bietet neben dem bereits aus dem stationären Internet bekannten Targeting, zum Beispiel nach Themengebieten, eine Reihe neuer, vielfältiger Möglichkeiten wie zum Beispiel Targeting nach Endgerät (Hersteller, Modell, Betriebssystem), Location (Land, Region, Stadt) oder Zugang (W-LAN, Netzbetreiber). So lassen sich diese Optionen nutzen:
Targeting nach Uhrzeit und Ort
Für ein Franchise-Unternehmen aus dem Bereich der Systemgastronomie wäre zum Beispiel eine Kampagne möglich, die täglich nur zwischen 11:30 Uhr und 14:30 Uhr, also zur Mittagszeit, ausgeliefert wird. Hier können ausgewählte Produkte beworben oder auch Rabattaktionen durchgeführt werden. Das Handy begleitet stets den Konsumenten. Somit können Rabatte sofort eingelöst werden. Kombiniert mit einer ortsgebundenen Targeting-Komponente lassen sich gleich Informationen über die nächstgelegene Filiale des Werbetreibenden integrieren.
Endgeräte-Targeting
Ein weiterer Vorteil mobiler Kampagnen im Vergleich zum stationären Internet betrifft das Endgeräte-Targeting. Es ist möglich, das Handy-Modell und dessen Funktionalitäten zu erkennen. Die Endgeräte können dann bestimmten Zielgruppen zugeordnet werden. Da Nokia zum Beispiel sehr günstige, internetfähige Einstiegsmodelle anbietet, ist hier eine jüngere Zielgruppe zu erwarten. Junge Modemarken können hier beispielsweise gut beworben werden. Eine Kampagne für den 7er BMW würde auf dem Blackberry laufen, während auf dem iPhone oder auf einem Android-Smartphone tendenziell eher der 1er bis 5er BMW infrage käme.
Tom am 04.08.2010
Mobile Advertising auf dem Vormarsch
Kommt definitv immer mehr - auch Verbundeffekte mit Augemented Reality könnten interessant werden.
http://www.telefoninterview.net