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Apple, Google und Microsoft verständigen sich über Datenschutz bei mobilen Apps

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Apple, Google und Microsoft verständigen sich über Datenschutz bei mobilen Apps

Selbstverpflichtung für den Schutz der Privatsphäre

Datenschutz bei mobilen Apps (Foto: istockphoto.com/GodfriedEdelman)

Was im Bereich des stationären Internet bereits üblich ist, soll es jetzt auch für Mobile geben: Apple, Google, Microsoft, RIM, Amazon und Hewlett Packard verpflichten sich auf eine Datenschutz-Selbstverpflichtung für mobile Apps.

Vermittelt von der US-amerikanischen Staatsanwältin Kamala Harris haben sich jetzt sechs große Unternehmen der Branche an einen Tisch gesetzt, um eine Selbstverpflichtung zur Einhaltung von Privatsphäreregeln zu formulieren, berichtet Techcrunch. So versprechen Apple, Google, Microsoft, RIM, Amazon und HP, ihren Nutzern Datenschutzregeln bereitzustellen, wenn die von ihnen herausgegebenen Apps auf persönliche Nutzerinformationen zugreifen.

"Der Großteil der heutzutage verkauften Apps haben keine Privatsphäreerklärung", so Harris. "In dem wir sicher stellen, dass mobile Apps Privatsphäreregelungen haben, schaffen wir mehr Transparenz und geben den mobilen Nutzern mehr Kontrolle darüber, wer ihre persönlichen Daten einsieht und wie diese genutzt werden."

Konkret sollen die Unternehmen ihre auf Apps zugeschnittenen Privatsphäreregeln vor der Freischaltung neuer Entwicklungen deutlich anzeigen und das an einem festgelegten Platz beispielsweise innerhalb der App-Stores. Darüber hinaus sei wünschenswert, die Nutzer stärker bei der Überprüfung von Apps auf ihre Datenschutzfreundlichkeit einzubinden. Der Android-Marketplace bietet Nutzern bereits die Möglichkeit, fragwürdige Apps zu markieren.

Der Schritt zu einer freiwilligen App-Selbstkontrolle kommt vor dem Hintergrund eines möglichen Datenschutzverstoßes durch Google und andere Internetunternehmen: Google und andere werbetreibende Unternehmen sollen bei Nutzern von Safari und Internet Explorer Cookies hinterlassen haben, ohne dazu die Zustimmung der betreffenden Nutzer gehabt zu haben. Diese Privatsphärenverletzung wollen drei US-Parlamentarier jetzt auch offiziell untersucht sehen.


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