Studie zu E-Mail-Nutzung
E-Mails sind out
08.02.2011 09:12 skr
Die Nachrichtenübermittlung über soziale Netzwerke gräbt der elektronischen Post das Wasser ab - jedenfalls unter Teenagern. Im Jahr 2010 nahm die Nutzung von E-Mail in den USA um acht Prozent ab.
Unter Teenagern in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen zeigt sich die abnehmende Nutzung von E-Mails am dramatischsten: Hier verringerte sich die mit dem Verfassen, Lesen und Senden von E-Mails verbrachte Zeit um satte 59 Prozent. Das stellt eine aktuelle Studie von Comscore über die mit E-Mail-Kommunikation verbrachte Zeit fest. Nur unter den Senioren ist die Interaktion via E-Mail nach wie vor beliebt und steigt sogar.
Die Studie verzeichnet für die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen eine Abnahme der E-Mail-Nutzung um ein Prozent. Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es gar 18 Prozent. Auch die 35- bis 44-Jährigen und in der Altersgruppe 45 bis 54 wird immer weniger gemailt: Hier sank die Zahl um acht beziehungsweise zwölf Prozent im vergangenen Jahr. Lediglich die 55- bis 64-Jährigen und die Senioren über 65 Jahren schreiben weiter munter Mails: Comscore ermittelte für diese Altersgruppen einen Anstieg der Nutzungszeit um 22 beziehungsweise 28 Prozent.
Die Abnahme der E-Mail-Nutzungszeit ist vor allem auf die immer beliebter werdende Kommunikation über soziale Netzwerke zurückzuführen. Laut Comscore verbringen junge User im Durchschnitt 14 Prozent ihrer Onlinezeit mit den sozialen Netzwerken.