Home / Nachrichten / Medien / Social Media /

Drastische Entlassungen bei Myspace im Gespräch

Bewertung:
  • Currently 3/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Drastische Entlassungen bei Myspace im Gespräch

Hälfte der Mitarbeiter gefährdet

Drastische Entlassungen bei Myspace im Gespräch

Myspace schmiedet Pläne, die Hälfte der 1.100 Mitarbeiter zu entlassen - einen Großteil davon in den USA. Der Grund: Da Mitgliederzahl und Einnahmen des Netzwerks sinken, hat Muttergesellschaft News Corp deutliche Sparmaßnahmen gefordert.

Das berichtet AllThingsDigital unter Berufung auf mehrere interne Quellen. Die Stellenstreichungen sollen jedoch auch internationale Standorte betreffen. In der letzten Dezemberwoche wurde bereits die gesamte Belegschaft beurlaubt, dabei soll es sich jedoch nicht um eine Sparmaßnahme handeln, sondern um eine Vergünstigung für die Mitarbeiter.

Das Netzwerk hatte sich mit dem großen Relaunch von Myspace Ende Oktober 2010 aus dem Social-Media-Wettkampf mit Facebook zurückgezogen und will sich nun als Entertainmentportal etablieren. Ganz ohne Facebook geht das jedoch nicht, deshalb arbeiten beide Netzwerke zusammen: Myspace-Nutzer können ihre Status-Updates mit denen auf ihren Facebook-Seiten synchronisieren. Auch umgekehrt ist ein Abgleich möglich. So können Facebook-Nutzer, die bisher noch nicht auf Myspace aktiv waren, sich nun auch mit ihrem Facebook-Account bei Myspace anmelden.

In den vergangenen Monaten hatte das Netzwerk gegenüber Facebook stetig an Boden verloren - und in Großbritannien zwischen Mai 2009 und Mai 2010 die Hälfte seiner User. Auch in Deutschland ging laut IVW die Zahl der Besucher in den vergangenen Monaten kontinuierlich zurück. Diese Reichweitenverluste minimieren die Chance auf lukrative Werbekunden, so dass die wichtigen Werbegelder ausbleiben. Bereits vor gut einem halben Jahr wich der inzwischen alleinige Präsident von Myspace Mike Jones in einem Interview mit internetworld.de konkreten Fragen nach Umsätzen aus, denn Gewinn und Verlust seien nicht die größten Probleme des Netzwerks.


Anzeige




Kommentare

Andreas Lemke am 04.01.2011

MySpace

Wer seine Seiten so dermaßen mit Scripten zuballert ohne Rücksicht auf die Performance, braucht sich nicht zu wundern, wenn niemand mehr beim Surfen Spass hat.
Die Entwickler wären bei anderen Buden längst rausgeflogen. Bad Job Guys!

TOP-THEMEN

Button-Lösung kommt: Das müssen Sie wissen

Am 1.8.2012 tritt die "Button-Lösung" in Kraft, die Shopbetreibern weitere Pflichten auferlegt. Wir haben für Sie alles Wichtige zusammengefasst. mehr

Pinterest für Einsteiger

Pinterest ist nicht zu stoppen: Seit Monaten gilt die Pinnwand als der neue Trend in Sachen Social Media. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit sechs Quick-Steps vom neuen Hype profitieren. mehr
Social-Media-Händler

Ranking: Die erfolgreichsten Social-Media-Händler

Wer die beliebtesten US-Händler in den sozialen Netzwerken sind, lässt sich in diesem Top-250-Ranking auf einen Blick feststellen. mehr

Newsletter

Zweimal täglich das Neueste aus Online-Marketing, E-Commerce, Online-Recht und Technik sowie topaktuelle Personalien. Jetzt kostenlos bestellen!



Umfrage

Immer mehr Smartphones gibt es in deutschen Haushalten, folglich steigt auch die Zahl der mobilen Internetnutzer unaufhaltsam an. Rund ein Drittel von ihnen nutzt das Telefon auch zum schnellen Einkauf, das zeigt eine Umfrage des bvh. Womit kaufen Sie lieber ein, mit dem Smartphone oder einem Tablet?

Mit welchem Gerät kaufen Sie mobil ein?

Top 10 Artikel

Ausgabe 26

Internet World Business

Ausgabe 06/2012

"Wir freuen uns auf die Messe"

Am 27. und 28. März öffnet die Internet World in München ihre Tore für Fachbesucher weiterlesen
Apps richtig analysieren (Foto: istockphoto.com/Creativeye

Apps richtig analysieren

Wie lässt sich die Webanalyse auf mobile Apps übertragen und was es dabei zu beachten gilt mehr
Conversion-Optimierung mit Webanalyse (Foto: istockphoto.vom/mbortolino)

Conversion-Optimierung mit Webanalyse

Um die Schwachstellen eines Shops zu finden, müssen dessen Inhalte regelmäßig kontrolliert werden. Wie Händler ihr Monitoring verbessern können mehr
Tipps für intensivere Kundenbeziehungen (Foto: istockphoto.com/boryak)

Tipps für intensivere Kundenbeziehungen

Der Markt für Computerspiele wächst. Um davon zu profitieren, sollten Anbieter auch auf Mailmarketing setzen. So binden Sie Ihre Spieler mehr