Facebook ändert Privatsphäreeinstellungen
02.12.2009 07:30 skr
Nutzer des sozialen Netzwerks können in Zukunft ihre Inhalte individuell für "Freunde", "Freunde von Freunden" und "alle" sichtbar machen. Zudem will Facebook seine regionalen Netzwerke abschaffen.
In einem offenen Brief kündigt CEO Mark Zuckerberg an, dass Nutzer in den nächsten Wochen Aufforderungen erhalten werden, ihre Privatsphäreeinstellungen zu überprüfen und zu aktualisieren. "Wir haben uns viel Mühe gegeben, um Kontrollmechanismen einzuführen, die unserer Meinung nach besser für euch sind, aber natürlich verstehen wir, dass die Bedürfnisse unterschiedlich sind", sagte Zuckerberg. Die Einstellungsseite sei zu diesem Zweck überarbeitet und vereinfacht worden und enthalte personenbezogene Vorschläge, die sich an den aktuellen Settings orientieren.
Laut Zuckerberg sind die Hälfte aller 350 Millionen Facebook-Nutzer Mitglieder eines regionalen Netzwerks. Diese sollen jetzt abgeschafft werden, um die Kontrolle der eigenen Privatsphäre zu erleichtern. Die Verbesserungen der Privatsphäreeinstellungen stehen schon seit August diesen Jahres auf dem Programm.
Martin Kessler am 10.12.2009
Verbesserte Privatsphäre bei Facebook ? - Eine Lüge
Dass die Privatsphäre bei Facebook durch die neuen Regelungen verbessert wurden ist definitiv nicht wahr. Mein Profilbild und mein gesamter Freundeskreis ist für alle öffentlich ersichtlich. Selbst für nicht angemeldete bzw. registrierte User. Dies war zuvor nicht so, und genau das war der Grund, warum ich mich bei Facebook angemeldet habe. Die gute und durchdachte Privatsphäre ...
Es ist eine Frechheit, was Facebook mit seinen Mitgliedern gemacht hat.
Ich ziehe jetzt die Konsequenzen, und werde mich abmelden.