Optimierung von Google AdWords-Kampagnen
Performance mit Keywords und Landing Pages steigern
07.07.2011 10:21 dah
Google AdWords sind ein äußerst effizientes Werbemittel. Allerdings wird die Konkurrenz auch in den kleinsten Nischen immer größer. Das bedeutet hohe Kosten und eine mäßige Performance. Richard Maier von Seosmart erklärt, wie Sie Ihre Kampagnen optimieren können.
Eine Google-AdWords-Kampagne ist dann rentabel, wenn die durch die Anzeigen generierten Einnahmen die Werbeausgaben übersteigen.
Doch was kann getan werden, wenn die Ausgaben zu hoch sind? Die Klickgebote verringern und Positionen verlieren? So werden zwar die Ausgaben gesenkt, aller Wahrscheinlichkeit nach aber auch aufgrund der geringeren Sichtbarkeit die Einnahmen. Zum Glück sind das Klickgebot und der tatsächliche Klickpreis nicht das Ende vom Lied.
Es gibt eine Reihe von Stellschrauben, an denen gedreht werden kann, um die Performance einer Kampagne zu verbessern. Dazu gibt es auch noch einen positiven Nebeneffekt: eine bessere Performance bedeutet auch einen besseren Qualitätsfaktor (Quality Score), welcher neben dem Klickgebot Einfluss auf den zu entrichtenden Klickpreis sowie die Anzeigenposition nimmt.
So kann es passieren, dass eine Anzeige auf Platz 1 weniger kostet, als eine Anzeige für dasselbe Keyword auf Platz 3, weil die Ad auf Platz 1 über den besseren Qualitätsfaktor verfügt.
Warum ist das so? Google ist daran interessiert, passende und relevante Anzeigen möglichst gut zu platzieren, denn genau dieser Güte der Anzeigen verdanken die AdWords ihre Beliebtheit bei den Usern. Und bekanntlich sind die bezahlten Suchmaschineneinträge die Haupteinnahmequelle des Suchmaschinenkonzerns.
Die AdWords-Optimierung beschäftigt sich nun mit der gezielten Beeinflussung der Kampagnen-Performance und des Qualitätsfaktors. Die Optimierung ist somit entscheidend daran beteiligt, dass die Kampagne effektiv und kostensparend läuft oder nicht.
Doch wie funktioniert das Ganze? Die folgenden drei Aspekte sollten Sie bei der Optimierung besonders berücksichtigen:
1. Die Keywords: "Gut gegen Böse"
Die Keywords der AdWords-Kampagne sind die Basis des Erfolgs. Schließlich wird hier darüber entschieden, wann eine Anzeige in den Suchergebnissen auftauchen soll. Prinzipiell gibt es die folgenden drei Keyword-Optionen:
- Weitgehend passend: Hier wird eine Anzeige auch dann ausgelöst, wenn ein User nach einem ähnlichen Suchbegriff sucht.
- Passende Wortgruppe: Die Anzeige wird dann geschaltet, wenn bei der Suchanfrage dieselbe Wortgruppe enthalten ist.
- Genau passend. Die Anzeige wird nur dann geschaltet, wenn genau dieselben Keywords verwendet werden.
Bereits mit diesen Einstellungen kann also festgelegt werden, wann eine Anzeige ausgelöst wird. Die Option "weitgehend passend“ sollte nur unter äußerster Vorsicht verwendet werden, da die betreffenden Anzeigen sonst sehr häufig (meist mit großem Streuverlust) geschaltet werden und die Kosten schnell explodieren können. Wird mit "passend“ oder "genau passend“ gearbeitet, kann das Zielpublikum besser eingegrenzt und angesprochen werden. Generell ist es sinnvoll, auch mit negativen beziehungsweise ausschließenden Keywords zu arbeiten, also solchen, die das Auslösen einer Anzeige verhindern. So kann von vorn herein definiert werden, für wen sich die eigenen Angebote nicht eignen.
Ein wesentlicher Schritt bei der AdWords-Optimierung besteht nun darin, gezielt unrentable Keywords aus der Kampagne auszuschließen. Dabei handelt es sich um Suchbegriffe, nach denen nicht gesucht wird. Zudem sollten Keywords, welche über eine geringe Click Through Rate (CTR) verfügen, ebenfalls ausgeschlossen werden - allerdings unter Vorbehalten, wie im nächsten Punkt klar wird.