Die zehn häufigsten Conversion-Killer
Wenn teuer eingekaufter Traffic nur wenig hilft
28.04.2011 13:04 dah
Viele Shopbetreiber schalten aufwändige Onlinekampagnen, um immer neue User auf ihre Seite zu locken. Doch oftmals können diese Nutzer nicht zu Kunden konvertiert werden. Die Performancemarketing-Agentur eprofessional hat zehn große Conversion-Killer ausgemacht.
1. Betriebsblindheit: Wenn das Marketing die Gestaltung des Shops bestimmt oder aus einer Innensicht heraus Annahmen über Website-Usability und Vorlieben der Nutzer getroffen werden, ohne diese analysiert zu haben, bleiben viele Warenkörbe leer.
2. Unklare Ausrichtung der Website: Unklarheit über das Ziel der Website oder einer Marketing-Kampagne färben sich auf den Nutzer ab, der die Site verwirrt wieder verlässt.
3. Falsche Stellschrauben: In den trafficstärksten Segmenten schlummern die größten Potenziale, um die Abbruchquote zu senken und mehr Traffic für den nächsten Schritt im Conversion Funnel zu erzielen. Oftmals wird ziellos an allen Stellschrauben gedreht, statt sich auf die Bereiche mit dem größten Potenzial zu konzentrieren.
4. Irrelevante Landing Page: Stimmt die Botschaft zwischen Werbemittel und Landezone nicht überein, fühlt sich der Kunde nicht abgeholt. Irrelevante Landing Pages vertreiben potenzielle Kunden und resultieren in hohen Abbruchquoten.
5. Verspieltes Kundenvertrauen: Einmal verlorenes Vertrauen lässt sich auch durch attraktive Produkte nicht wettmachen. Ein fehlendes Gütesiegel oder intransparente Versandkosten verunsichern potenzielle Kunden, die dann lieber woanders einkaufen.
6. Keine Handlungsaufforderungen: Der Call-to-Action ist das Schlüsselelement einer Kampagne oder eines Shops. Fehlen sie ganz oder sind ohne Scrollen nicht sichtbar, handeln die Kunden auch nicht nach den Wünschen des Shopbetreibers und sind schnell wieder weg.
7. Zu wenig Filtermöglichkeiten: Die Qual der Wahl kann auch im Internet zum Conversion-Hemmnis werden. Nutzer haben selten die Zeit, sich alles anzusehen. Fehlen ausgefeilte Filtermöglichkeiten, verlassen sie den Shop wieder.
8. Schlechte Auswahl: Der Kunde will Entscheidungsfreiheit – aber der gewünschte Artikel ist nur in einer Größe, mit nur einer Zahlungsmöglichkeit oder nur nach aufwendiger Registrierung bestellbar? Auch das senkt die Conversion Rate.
9. Zu langer Bestellweg: Jeder weitere Schritt und jedes zusätzliche Pflichtfeld erhöht die Abbruchraten.
10. Fehlendes Feedback: Bestellformulare mit permanent unverständlichen Fehlermeldungen führen zu weiteren stehen gelassenen Warenkörben.
Detailliertere Informationen zu den einzelnen Punkten und eine Hilfestellung, wie man diese für die Conversionrate ungünstigen Effekte beseitigt oder umgeht, erklärt eprofessional in einem aktuellen Whitepaper.
Michale Egger am 28.04.2011
machs mal selber
Diese Dinge sollte man immer mit dem richtigen Augenmaß betrachten. Nicht jede Branche funktioniert naach den gleichen Regeln. Ich ziehe mir aus solchen Tipps immer ein paar gute Ansätze heraus und lege die dann in meine Branche um. ... und das ist vermutlich auch der Sinn und Zweck der 10 Tipps.
Ach ja lieber Vorredner:
Wenn das nicht deinen Erwartungen entspricht, dann würden wir uns sehr über dein Whitepaper freuen.
exorbyte commerce Search am 28.04.2011
Die Such-Funktion ist entscheidend!
Wenn man bedenkt, dass die meisten Shop-Besucher direkt über die Suche gehen, um das gewünschte Produkt zu finden, dann ist es genau diese Stellschraube, die optimiert werden muss!
Studien und Kunden zeigen, dass die Conversion Rate durch eine intelligente, fehlertolerante Produktsuche deutlich gesteigert werden kann.
Der Einbau geht schnell und einfach. Und das ist vor allen Dingen eine dauerhafte Lösung, um mehr Umsatz aus dem (bestehenden) Traffic zu generieren.
Martin Drübel am 28.04.2011
Erkenntnisse
wow, riesen Erkenntnisse - die Tipps sind was für Bullshit-Bingo....