Konversionsrate im E-Commerce steigern
Fragen Sie so wenig Daten wie möglich ab
26.04.2010 10:30 tga
Datenabfrage: Je weniger, desto besser
Glückwunsch: Bislang haben Sie alle Tipps aus dem ersten Teil der Serie "Konversionsrate im E-Commerce steigern" beherzigt und der Besucher hat seinen Warenkorb in Ihrem Shop gefüllt. Hoffentlich lässt er ihn jetzt nicht stehen und verschwindet aus dem Kaufprozess. Wie Sie dieses Risiko minimieren können, lesen Sie hier.
In seinem Leitfaden "Zehn Tipps zur Steigerung der Conversion Rate im E-Commerce" hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) die wichtigsten Ratschläge zusammen gefasst.
6. Fragen Sie bei der Registrierung nur die erforderlichen Daten ab
Vorab ist zu klären, ob ein umfangreicher Registrierungsprozess für den Verkauf notwendig ist. Oft lässt sich eine Produktbestellung auch ohne vorgeschalteten Registrierungsprozess abwickeln, indem nur die für den Kauf notwendigen Daten abgefragt werden (Name, E-Mailadresse, Bezahldaten und Postadresse, wenn physische Güter versandt werden.
Wenn das Geschäftsmodell oder andere Gründe eine Registrierung absolut notwendig machen, lässt sich diese mit Blick auf eine hohe Conversion Rate optimieren. Hier ist vor allem wichtig, dass die Registrierung für den Kunden so kurz, einfach und nachvollziehbar wie möglich gestaltet wird. Die Vorteile einer Registrierung müssen dem Kunden einleuchtend erläutert werden.
Vor allem gilt es aber, unnötig lange Eingabe-Formulare zu vermeiden, damit der Kunde die Registrierung so schnell wie möglich erledigt. Auf mehrseitige Registrierungsprozesse kann meist verzichtet werden.
7. Die Technik muss stimmen: Moderne E-Commerce-Seiten sind sicher und zuverlässig
Der Einsatz von sicheren Seiten durch Einsatz der SSL-Technik ist selbstverständlich, wenn sensible Daten erfragt werden. Hier sollte auf die Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats sowie die Gültigkeitsdauer geachtet werden.
Struktur und Inhalt sind im Idealfall voneinander komplett trennbar. Das heißt, Texte und Bilder werden getrennt von Informationen über Farben, Layout, Bilder, Texte etc. verwaltet. Das wird technisch mit CSS-Layouts gelöst (CSS = Cascading Stylesheets). Der anfangs oft etwas höhere Entwicklungsaufwand wird in der Folge durch eine einfache Wartbarkeit sowie die schnelle Anpassung an weitere Ausgabemedien (Print, Smartphone etc.) oder geänderte Design-Vorgaben schnell wieder wettgemacht.