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Nimmt Affiliate-Betrug zu? In der Blogosphäre brodelt es

Zielscheibe

(Foto: © Jürgen Acker - Fotolia.com)

Nimmt der Affiliate-Betrug zu? Die von der INTERNET WORLD Business angestoßene Diskussion nimmt nicht nur auf internetworld.de Fahrt auf, sondern auch in den Blogs zum Thema Affiliate-Marketing.

Während Michael Gemeiner sich mit der technischen Seite befasst und erklärt, wie sich Mehrfachprovisionen ausschließen lassen, befasst sich Affiliateboy Markus Kellerman mit dem Spannungsfeld zwischen Media- und Affiliate-Agenturen: „Anscheinend muss es nicht gerade rosig ausschauen mit dem Umsätzen der Media-Agenturen, wenn man jetzt schon versucht, Konkurrenz-Branchen ins schlechte Licht zu rücken, um dadurch wieder Kunden zu gewinnen. […] Liegt diese Aussage vielleicht daran, dass die Display-Werbenetzwerke erst vor Kurzem ihre Wachstumsprognosen für 2008 nach unten korrigieren mussten und dem Affiliate-Marketing weiterhin ein Wachstum von über 25% vorausgesagt wird?“ In eine ähnliche Richtung kommentiert auch Marcus Lutz im SuperClix-Blog.

Zur Höchstform läuft Mediadonis Marcus Tandler auf: „Sind wir denn wieder in der Steinzeit des Affiliate Marketings angekommen? Affiliate Marketing ist ein Werkzeug aus der Toolbox des Performance Marketing, und wie der Name schon verrät, wird hier performanceabhängig vergütet! Wen interessieren denn schon “maschinengenerierte Clicks“, wenn die Abrechnung gegenüber dem Publisher sowieso auf CPL oder CPS abgerechnet wird? […] Auch im Affiliate-Marketing heißt es “Augen auf!”, blindes Partnerprogramm-Management ist schon seit Jahren nicht mehr en vogue!“

Wolfgang Bscheid, Chef der Online-Agentur Mediascale, der die These vom zunehmenden Affiliate-Betrug vertritt, scheint ohnehin kein Freund von Herrn Tandler gewesen zu sein – jetzt ist er es bestimmt nicht mehr. Tandler schreibt: „So richtig Bescheid weiß der Herr Bscheid aber scheinbar nicht, wenn es um das Thema Affiliate Marketing geht, denn die von ihm rausgerülpsten Thesen sind so dermaßen lächerlich, das es fast schon an Selbstzerstörungswahn der eigenen Person grenzt, denn welcher Kunde kann ihn nach solch unqualifizierten öffentlichen Kommentaren noch Ernst nehmen?“

Wie man die Diskussion mit Humor nehmen kann, zeigt Agency Girl Bianca Jacobi. Sie nominiert „maschinelle Klicks“ als Unwort des Jahres – und rät zur Gelassenheit: „Und all den Offlinern da draussen die in den nächsten Jahren starten wollen: KEINE Panik! Es wird heisser gekocht als gegessen! ;)“

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