Foto: Screenshot Google
Universal Search
Der Google-Algorithmus liefert nicht mehr einfach eine Liste von Website-Links, sondern stellt aus unterschiedlichen Quellen ein grafisch aufbereitetes Suchergebnis zu einem Begriff zusammen. Sucht der Nutzer etwa nach „Barack Obama“, erhält er ein Bild des Politikers, eine Kurzzusammenstellung aus persönlichen Daten, sein Geburtsdatum sowie eine Auswahl von Personen, die mit ihm in Beziehung stehen. Dazu zieht Google verschiedene Datenquellen heran und baut aus ihnen ein großes Suchergebnis zusammen, das nicht mehr einer bestimmten Quelle zugeordnet werden kann.
Für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) von einzelnen Online-Auftritten stellt Universal Search eine ernste Hürde dar, da die Fläche auf der ersten SERP (Suchergebnisseite) immer stärker von Universal-Search-Elementen und bezahlten Anzeigen (Adwords oder Shopping Ads) belegt wird – es wird bei vielen organischen Suchbegriffen immer schwerer, mit seiner Seite auf der ersten SERP gelistet zu werden.
Für die Zusammenstellung von Universal Search-Suchergebnissen setzt Google auf strukturierte Daten, die es dem Google-Crawler erlauben, Inhalte auf Websites zu identifizieren. Die Crux dabei ist, dass die Verwendung entsprechender Tags im Seitenquelltext dem Seitenbetreiber einerseits hilft, bei Google besser gelistet zu werden. Andererseits erleichtert sie Google aber auch, eigene Universal Search-Inhalte zusammenzustellen, die die Suchergebnis-Einträge anderer Seiten verdrängen.
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