Nielsen-Studie zu Paid Content 16.02.2010, 13:20 Uhr

Zwei Drittel sind nicht bereit für News zu zahlen

Eine neue Nielsen-Studie zeigt, dass eine deutliche Mehrheit von 79 Prozent nach wie vor nicht bereit ist, für Onlineinhalte zu zahlen, die sie andernorts kostenlos erhalten. Allerdings wäre rund ein Drittel der 27.000 befragten Onliner bereit, für hochwertigen, professionell erstellten Content zu zahlen.
Zwei Drittel sind nicht bereit für News zu zahlen
Insgesamt gab fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer an, dass sie damit rechnen, künftig für im Internet bereitgestellte Zeitungsinhalte zahlen zu müssen. 58 Prozent seien bislang aber nicht bereit, für ein Onlineabonnement einer Zeitung zu zahlen. Acht Prozent der Befragten aus 27 Staaten nutzen dagegen bereits ein solches Abo.
Vor allem die Digital Natives seien tendenziell eher bereit für Onlineinhalte zu zahlen, während die Nutzer über 35 Jahre mehrheitlich dazu nicht bereit seien. Wenig Anklang findet Paid Content vor allem in den USA und Europa, da dort schon lange Zeit Internetinhalte kostenlos seien. Eine klare Mehrheit von 85 Prozent der Nutzer lehnt es zudem ab, für derzeit kostenlose Inhalte später zu zahlen. Außerdem erwarte ein Drittel der Befragten werbefreie Inhalte, wenn sie für ein Angebot zahlen müssen.
Eine höhere Zahlungsbereitschaft zeige sich bei Bewegtbildinhalten wie TV-Sendungen oder Kinofilmen. Aber auch für Musik und Spiele seien die Nutzer eher bereit zu zahlen als für Nachrichten. Wenig überraschend: Die meisten Nutzer bevorzugen Micropayment-Lösungen für die Bezahlung von Onlineinhalten.



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