22.10.2007, 08:58 Uhr

Studie: Werber entdecken alternative Werbeformen im Web

Alternative Werbeformen im Web wie beispielsweise virale Kampagnen gehören heute schon fast selbstverständlich zum Marketingmix vieler Unternehmen. Die Budgets sind jedoch weiterhin klein, so eine aktuelle Studie.
Viele deutsche Werbetreibende haben kaum noch Vorbehalte gegenüberalternativen Werbeformen wie virale Kampagnen oder Guerilla Marketing und sehen sie als festen Bestandteil ihres Werbemix. Zu diesem Ergebnis kommen die Agenturgruppe Robert & Horst und die Webguerillas in der Studie "Alternative Werbeformen 2007", die von der GfK in Nürnberg unter deutschenMarketingentscheidern durchgeführt wurde. Für die Umsetzung suchen sich die Marketer bevorzugt Spezialagenturen: Rund 17,5 Prozent der 326 befragten Marketing- und Vertriebsverantwortlichen beauftragen diese mit viralen Aktionen - nur 2,8 Prozent eine Full-Service-Agentur.
Im Trend liegen vor allem alternative Werbeformen, die sich auf die kommunikative Kraft des Internets stützen und viral funktionieren, etwa Social Communities. Knapp 30 Prozent der Befragten setzen heute virale Konzepte ein, 2005 waren es noch 25 Prozent (2003: 15 Prozent). Trotz aller Euphorie gehen die Werbenden in punkto Budgets nach wie vor noch sehr zaghaft mit alternativen Werbeformen um: Sechs von zehn Umfrageteilnehmern investieren nicht mehr als zehn Prozent in virale Kampagnen und ähnliches. Umgekehrt zeigt sich: Je kleiner das Werbebudget eines Unternehmens, desto größer ist sein Hang zu Alternativen Werbeformen.
Hauptgrund für die Ablehnung alternativer Werbeformen bleiben mangelnde Erfahrungswerte. Doch die Kritik wird schwächer: Waren es 2005 noch 48,8 Prozent, die dies bemängelten, sind es 2007 nur noch 27,6 Prozent.
Die komplette Studie "Alternative Werbeformen 2007" stellt Robert und Horst hier kostenlos als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.



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