18.10.2007, 09:44 Uhr

Studie: Funktionsvielfalt überfordert Web-Shopper

Dass das Einkaufen im Web so einfach wie möglich gestaltet werden muss, belegt - einmal mehr - eine aktuelle Studie.
Online-Händler verwirren ihre Kunden mit diversen Services mehr als sie sie unterstützen. Zu dieser Einschätzung kommt eine repräsentative Onlinestudie, die von der dmc digital media center GmbH in Auftrag gegeben wurde.
So fühlt sich über ein Viertel der Shop-Besucher beim Online-Einkauf oft oder sehr oft dadurch gestört, dass Inhalte und Funktionen angeboten werden, die gar nicht erwünscht oder gebraucht werden. In Folge ist downshifting - also die Reduktion auf das Wesentliche - als Tendenz eindeutig auszumachen. Dass Kunden konkrete Anforderungen und Wünsche haben, wird von den Shopbetreibern oft nicht berücksichtigt. Im Besonderen fordern Online-Shopper klare und umfangreiche Informationsangebote zu den angebotenen Artikeln. Dabei sind vor allem auch funktionierende After-Sales Services willkommen. Zudem wollen die Kunden sich immer öfter aktiv beteiligen und sich mit anderen Kunden austauschen. "Online-Shopper wünschen sich einfacher zu bedienende Systeme. Sie wollen nicht erst verstehen und lernen müssen, wie das Shop-Portal funktioniert. Sie wollen, dass das Shop-Portal ihnen etwas verkauft", so Andreas Preen, General Manager dmc Agency. Diese Ergebnisse überraschen nicht, wenn man bedenkt, dass Online-Shops in den letzten zehn Jahren eine gewaltige Entwicklung durchlaufen haben. Die Vielfalt und Quantität an bestellbaren Produkten ist nahezu unüberschaubar geworden. Zahlreiche Funktionen und Services sind im Laufe der Zeit hinzugekommen, wenige wurden ausgemustert oder entfernt. Die Komplexität der Systeme ist immer größer geworden und Online-Shopping ist häufig alles andere als einfach. "Das Einkaufen im Netz muss daher so einfach wie möglich gestaltet werden", erklärt Preen.


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