19.08.2009, 10:35 Uhr

In-Game-Advertising: Auf die Platzierung kommt es an

Mit einer guten Platzierung im richtigen Umfeld lässt sich die Erinnerungsquote einer Marke deutlich steigern, fand eine experimentelle Eyetracking-Studie der Forschungsabteilung gamematrix der Agentur 11 Prozent Communication heraus.
In-Game-Advertising: Auf die Platzierung kommt es an
"Marken profitieren von einem Game-Auftritt, da der Erinnerungswert um 30 Prozent gesteigert wurdem bei Produktwerbung muss hingegen besonders gut auf den Kontext und Platzierung geachtet werden", fasst Carsten Szameitat, Geschäftsführer von 11 Prozent Communication die Ergebnisse zusammen.
Der Erfolg von In-Game-Advertising-Maßnahmen hänge demnach nicht vom Werbedruck ab, sondern primär von der richtigen Platzierung. In einem Folgetest konnte festgestellt werden, dass die Teilnehmer schneller Marken erkannten, die in den Spielen präsentiert wurden, als nicht gezeigte Marken. So konnten die Testpersonen die Marke Energizer in nur einem Drittel der Zeit erkennen, wenn sie zuvor in einem Spiel gezeigt wurde.
Bekannte Marken profitieren zudem von einer verstärkten Erinnerungsleistung durch In-Game-Werbung. Die Marke Volkswagen erreichte dabei eine Erinnerungsquote von 84 Prozent. Welche Rolle die Platzierung spielt, konnten die Forscher in einer Fußballsimulation nachweisen. Hier erhielten die besser platzierten Marken eine doppelt so hohe Fixationszeit, wie die schlechter platzierten. Puma wurde hier als eine Marke mit hoher Bekanntheit an einer schlechteren Stelle platziert, wodurch sie bei den Teilnehmern unbeachtet blieb.
Weitere Ergebnisse der Studie stehen auf der Webseite der Agentur zum Abruf bereit. Das komplette Manual "Eyetracking-Analyse der Werbewirkung von Spielen, Spielverhalten, Trendentwicklungen" lässt sich zum Preis von 800 Euro über die Agentur beziehen.



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