Neue Zusammenhänge 28.02.2017, 09:05 Uhr

Mehr Details zu Hacker-Angriffen auf Yahoo

Auf Anfrage des US-Senats erläutert Yahoo nun, wie auf die Hacker-Angriffe von 2013 und 2014 genau reagiert wurde.
(Quelle: shutterstock.com/Gil C)
Yahoo bemüht sich derzeit um eine neue Sicherheitskultur in seinem Unternehmen. Nachdem der Internetgigant von einem Komitee aus den Reihen des US-amerikanischen Senats aufgefordert wurde, nähere Details zu den Hacker-Angriffen preiszugeben, gibt es jetzt mehr Informationen zu der Reaktion des Unternehmens, berichtet Techcrunch
So seien die meisten der im Jahr 2014 von dem Hacker-Angriff betroffenen Nutzerkonten schon 2013 Opfer der Hacker gewesen. Yahoo gibt an, zunächst nur die Attacke aus dem Jahr 2014 bemerkt zu haben; der früher stattgefundene Sicherheits-GAU aus dem Jahr 2013 sei dem Unternehmen erst bekannt geworden, nachdem die US-Behörden Yahoo im November 2016 darüber informiert hätten.
Die neu beleuchteten Zusammenhänge machen deutlich, dass Yahoo enger mit den Sicherheitsbehörden zusammen arbeitet als bisher vermutet. 

Größeres Spezialisten-Team

Als Reaktion hat Yahoo nicht nur sein Spezialisten-Team vergrößert, das sich auf großangelegte Hack-Angriffe konzentriert, sondern nunmehr auch die Rolle eines firmeninternen Spezialisten für Risikomanagement eingeführt. Um wen es sich dabei genau handelt, gab das Unternehmen bisher nicht preis. 
Yahoo schweigt nach wie vor über den genauen Ablauf der Hack-Angriffe und wie die betroffenen Nutzer über die Sicherheitsverletzung ihrer Konten informiert wurden. Bei den Attacken wurden die Daten von 500 Millionen Nutzerkonten kompromittiert. Der Sicherheits-Eclat hat darüber hinaus auch beim Verkauf von Yahoo an Verizon den Preis kräftig gedrückt.



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