Betrügermasche 17.06.2019, 11:19 Uhr

Mails gaukeln Abo-Ende bei WhatsApp vor

Aktuell macht eine Betrügermasche auf WhatsApp von sich reden: Kriminelle verschicken falsche E-Mails, in denen fälschlicherweise behauptet wird, dass ein Jahresabo für den Messenger abläuft und man sein Nutzerkonto aktualisieren oder sein Abo verlängern muss.
(Quelle: shutterstock.com/Twin Design)
Um an sensible Nutzerdaten zu gelangen, verschicken Kriminelle derzeit verstärkt falsche E-Mails im Namen von WhatsApp. Darin wird fälschlicherweise behauptet, dass ein Jahresabo für den Messenger abläuft und man sein Nutzerkonto aktualisieren oder sein Abo verlängern muss, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Tatsächlich ist die die Nutzung von WhatsApp aktuell kostenlos. Mit Hilfe der Phishing-Mail sollen Daten wie Kreditkarten- oder Mobilfunknummern gestohlen werden. Wer auf die Masche hereingefallen ist und Bankdaten angegeben hat, sollte sein Kreditinstitut informieren und Anzeige erstatten.
Ansonsten macht der Messenger-Dienst derzeit in Sachen Newsletter von sich reden: Denn der Mutterkonzern Facebook hat die Regeln verschärft, wonach der Newsletter-Versand über WhatsApp nun verboten ist. In den FAQs von WhatsApp betont Facebook, dass das Angebot von WhatsApp sich an Privatpersonen richte. Kettenbriefe, Newsletter oder anderer automatisierter Massenversand seien dabei nicht vorgesehen. Zuwiderhandlungen gegen die allgemeinen Geschäftsbedingungen - die eben automatisierte Massennachrichten und geschäftliche Nutzung ausschließen - sollen ab dem 7. Dezember 2019 sogar rechtliche Konsequenzen haben.



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