25.01.2010, 13:27 Uhr

AdAudience geht an den Start

Die Allianz der Vermarktungshäuser G+J Electronic Media Sales (EMS), IP Deutschland, SevenOne Media und Tomorrow Focus firmiert ab sofort unter dem Namen AdAudience. Chef des neuen Unternehmens, dass in Kürze gegründet werden soll, wird der bisherige Verkaufsdirektor von IP Deutschland, Frank Herold.
AdAudience geht an den Start
"Wir wollen hohe Qualität und Reichweite zusammenbringen", erklärt Herold am Montag auf einer Pressekonferenz den Grundgedanken hinter der Allianz, die am vergangenen Donnerstag grünes Licht von der EU-Kommission erhalten hat. Durch die Bündelung von Websites der einzelnen Vermarkter sollen sich eine höhere Quantität und zugleich spitzere Zielgruppen erreichen lassen.
Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen soll zunächst fünf bis zehn Mitarbeiter beschäftigen. In den nächsten zwei bis drei Monaten soll der Start mit der Vermarktung erster Angebote erfolgen. AdAudience setzt auf Wunderloop als technischen Dienstleister, der das Profiling, die Inventarabfrage bei den Vermarktern und auch die Auslieferung der Werbemittel verantwortet.
Arne Wolter (G+J Electronic Media Sales), Stefan Krötz (SevenOne Media), Frank Herold (AdAudience), Martin Lütgenau (TOMORROW FOCUS Portal) und Paul Mudter (IP Deutschland)
AdAudience setzt auf Standards: Zunächst ist nur die Schaltung von Medium Rectangles, Skyscrapern und Superbannern möglich. Eine Vermarktung von Videoformaten erfolgt nicht. Zukünftig wird AdAudience aber auch neue, exklusive Werbeformate entwickeln und vermarkten. Das Produktangebot von AdAudience richtet sich an Werbungtreibende und Agenturen aus Deutschland und Österreich. Neben sogenannten Top Target Groups, bietet der neue Vermarkter Wahlkombinationen aus drei demografischen Kriterien und kundenindividuelle Angebote als Produkt an.
Jeder der vier Vermarkter ist zu 25 Prozent an dem Joint Venture beteiligt. Aufgrund des großen Portfolios rechnet das Unternehmen mit relativ starken Buchungsvolumina. Zugleich sei man offen für weitere Vermarkter. "Zwei bis drei Player auf dem deutschen Markt sind hochinteressant", sagt Martin Lütgenau Geschäftsführer von TOMORROW FOCUS Portal und ergänzt, dass erste Gespräche bereits laufen. Paul Mudter, Geschäftsleiter Interactive bei IP Deutschland fügt hinzu: "Der Einstieg eines weiteren Gesellschafters sei auch möglich."



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