07.08.2009, 14:24 Uhr

Widerstand gegen Amazons Bücherlöschung

Kritik am DRM: Die Organisation Free Software Foundation (FSF) sammelt Unterschriften gegen Amazons weitreichende Zugriffsmöglichkeiten auf deren E-Book-Reader Kindle.
Widerstand gegen Amazons Bücherlöschung
"Wenn E-Book-Reader wie der Kindle DRM nutzen, um die Nutzer im Umgang mit dem Gerät einzuschränken, dann bedroht das den freien Austausch von Ideen", sagt der Executive Director der FSF Peter Brown. In der Petition fordert die Organisation Amazon auf, die Werke ohne DRM zu verkaufen und auch auf alle Arten der Kontrolle und Einflussnahme zu verzichten.
Amazon hatte über die Synchronisierungfunktion der Kindle-Geräte einige Bücher von den Readern der Kunden gelöscht und ihnen den Kaufbetrag erstattet. Hintergrund war, dass die gelöschten Bücher von einem Anbieter stammten, der nicht die Rechte an den Werken besaß. Amazons Chef Jeff Bezos hatte sich daraufhin wortreich bei seinen Kunden für das Vorgehen entschuldigt.
Die Free Software Foundation wird von Schriftstellern, Bibliothekaren, Lesern und Verlagen unterstützt, dazu gehören unter anderem Stephen Fry und Lewis Hyde.



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