Verknüpfung von Diensten 24.01.2018, 11:01 Uhr

IBM und Salesforce bauen Partnerschaft aus

IBM und Salesforce erweitern ihre strategische Partnerschaft. Hierzu werden die Cloud- und Watson-Dienste von IBM mit Salesforce Quip und der Service-Cloud Einstein verknüpft.
(Quelle: shutterstock.com/sdecoret)
Nachdem IBM und Salesforce bereits im vergangenen Jahr eine Kooperation im KI-Bereich gestartet hatten, soll diese strategische Partnerschaft nun weiter vertieft werden. Hierfür wollen die Unternehmen die IBM-Cloud-Dienste und Watson Services enger mit Salesforce Quip und der Service-Cloud Einstein verknüpfen. Ziel der Kooperation sei es, dass Unternehmen mit den CRM-Tools von Salesforce sowie den Cloud- und KI-Lösungen von IBM noch umfangreicher auf Kundenwünsche reagieren können. Im Zuge dieser Kooperation wird  IBM für Salesforce gleichzeitig zu einem bevorzugten Anbieter für Cloud-Lösungen.
Die Konzernchefs Marc Benioff (Salesforce) und Ginni Rometty (IBM) versprechen sich viele Vorteile durch die Bündelung der Kernkompetenzen.
(Quelle: IBM<br />)
Die Zusammenarbeit sieht unter anderem vor, dass IBM für die Collaboration-Plattform Quip neue Live Apps mit Watson-Technologie entwickelt. Diese interaktiven Anwendungen werden direkt in jedes Quip-Dokument eingebettet und sollen die Zusammenarbeit von Verkaufsteams steigern.
Außerdem wollen die Unternehmen die Fähigkeiten von IBM Watson und der Service Cloud Einstein miteinander bündeln. Dies erlaube KI-gestützte vorausschauende Analysen von Kundeninformationen, um individuelle Maßnahmen einzuleiten. Laut Angaben der beiden Unternehmen nutzen derzeit bereits 4.000 Kunden die gemeinsamen Lösungen.

IBM und Salesforce bündeln Kernkompetenzen

"Die Kombination von IBM Cloud- und Watson-Services mit Salesforce Einstein und Quip wird für einen weiteren Innovationsschub sorgen. Wir ermöglichen es Unternehmen, ihre Kunden besser miteinander zu vernetzten sowie die Vorteile der Cloud und Künstlicher Intelligenz intensiv zu nutzen", sagt Marc Benioff, Chairman und CEO von Salesforce in Bezug auf die erweiterte Kooperation.
Dem pflichtet IBM-Chefin Ginni Rometty bei: "Basis für den Ausbau unserer Partnerschaft ist die gemeinsame Stärke von Watson und Einstein. Sie wird Unternehmen dabei unterstützen, intelligentere Geschäftsentscheidungen zu treffen."



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