08.08.2008, 08:43 Uhr

Ex-StudiVZ-Manager: Facebook wollte StudiVZ kaufen

Mediengerüchten zufolge spielt Facebook mit seiner Klage gegen StudiVZ nur den schlechten Verlierer nach erfolglosen Übernahmegesprächen.
Dass StudiVZ nur ein vermeintlich billiger Abklatsch des großen Vorbilds Facebook ist, hat die amerikanische Studentencommunity vor kurzem offenbar noch wenig gestört. Wie der "International Herold Tribune" von einem ehemaligen StudiVZ-Manager erfahren haben will, hat Facebook monatelange Übernahmegespräche mit dem Berliner Copycat geführt, um in Deutschland Fuß zu fassen. "Facebook mag die überlegenere Technik haben, doch wir haben die deutschen Nutzer", sagte der Insider, der namentlich nicht genannt werden will.
Nachdem die Übernahmeverhandlungen an den Preisvorstellungen der Holtzbrinck-Tochter gescheitertet waren, die ein mehrfaches über den von Holtzbrinck gezahlten 134 Millionen Euro liegen, versucht der US-Konkurrent nun offensichtlich, StudiVZ gerichtlich den Garaus zu machen - oder genügend Druck aufzubauen, um die Übernahme doch noch zu einem Erfolg machen zu können.



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