Datenpakete für das Auto 09.12.2019, 10:40 Uhr

Tesla führt kostenpflichtiges Media-Streaming ein

Tesla führt ein kostenpflichtiges Premium-Datenpaket ein. Dazu gehören unter anderem die Firmware-Updates für das Auto, Live-Verkehrsinformationen sowie das Streaming von Online-Medien ohne Bluetooth-Verbindung.
(Quelle: shutterstock.com/Nadezda Murmakova)
Tesla will seine Kunden in Zukunft für Datenverbindungen zur Kasse bitten. Ein neues Update auf der Website des Autoherstellers bestätigt, dass ab dem 1. Januar 2020 zwei verschiedene Datenpakete zur Verfügung stehen. Demnach gibt es die kostenlose "Standard Connectivity" sowie ein Premium-Angebot für 9,99 US-Dollar im Monat. Das berichtet Mashable
Wer also im Auto lediglich auf Karten und Navigation zugreifen will und das Media-Streaming via Bluetooth vornimmt, kommt mit dem eingebauten und kostenlosen Standardpaket zurecht. Kostenpflichtig wird es dann, wenn man weitere Daten abgreifen möchte. Dazu gehören unter anderem die Firmware-Updates für das Auto, Live-Verkehrsinformationen sowie das Streaming von Online-Medien ohne Bluetooth-Verbindung auf das persönliche Smartphone. 

Abhängig vom Datum des Autokaufs

Die neue Unterscheidung zwischen kostenlosem Standardpaket und Bezahlpaket betrifft nur Kunden, die ihr Auto am oder nach dem 1. Juli 2018 gekauft haben. Wenn diese Kunden eine Premium Connectivity-Testversion haben, behalten sie diese bis 2020. Danach müssen aber auch diese Nutzer wählen, ob sie das monatliche Abonnement kostenpflichtig übernehmen oder auf das Standardpaket wechseln möchten.
Tesla-Modelle S, X und 3 erhalten die Premium Connectivity gratis für die Dauer eines Jahres, bevor auch die Besitzer dieser Fahrzeuge sich zwischen den beiden Datenpaketen entscheiden müssen. Wer seinen Tesla allerdings schon vor Juli 2018 gekauft hat, kann sich freuen: Das Premium Connectivity-Paket ist automatisch für die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs kostenlos enthalten. 
Die aktualisierten Informationen sind bereits auf der Tesla-Website einsehbar. Der US-amerikanische Autokonzern will übrigens bis Ende 2021 eine deutsche Produktionsstätte in der Nähe von Berlin in Betrieb nehmen.



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