Streaming, Payment und Co. 19.12.2017, 10:29 Uhr

Das ändert sich 2018 für die Nutzer

Ping-Anrufe, Kreditkartenmissbrauch oder Reisemängel: Davor sollen Verbraucher im kommenden Jahr mit neuen Regelungen besser geschützt werden. Und auch für Fans von Streaming-Diensten wie Netflix ändert sich etwas.
(Quelle: shutterstock.com/Yurlick)
Das Jahr 2018 bringt für Nutzer wieder etliche Veränderungen. Die Wichtigsten: Die Grenzen in der EU verlieren für die Konsumenten weiter an Bedeutung. Der Verbraucherschutz bei Urlaubsbuchungen wird zeitgemäßer. Und außerdem sollten Autokäufer einen wichtigen Termin beachten.
Fernsehen wie zu Hause: Abonnenten von Streaming-Diensten wie Netflix, Sky Go oder Maxdome können ihre Abo-Dienste ab dem 20. März 2018 auch während des Urlaubs im EU-Ausland nutzen. Denn die bislang üblichen Ländersperren fallen durch eine Verordnung des EU-Parlaments weg. Die Regelung gilt allerdings nur bei vorübergehenden Aufenthalten im Ausland. Zusätzliche Gebühren dürfen die Anbieter für die neue Nutzungsmöglichkeit nicht erheben.
Keine Zusatzgebühren bei Kreditkartenzahlungen: Ab dem 13. Januar 2018 gelten neue Regelungen der EU im Zahlungsverkehr. Händler dürfen danach keine gesonderten Entgelte mehr für gängige Kartenzahlungen, SEPA-Überweisungen und Lastschriften in Euro erheben. Das gilt europaweit für Buchungen und Einkäufe sowohl im stationären Handel als auch im Internet.
Besserer Schutz bei Kartenmissbrauch: Bei Diebstahl ihrer Kreditkarte und nicht autorisierten Zahlungsvorgängen sind Verbraucher künftig besser geschützt. Ab dem 13. Januar sinkt die Haftungsgrenze von bislang maximal 150 auf 50 Euro - sofern die Verbraucher nicht grob fahrlässig gehandelt haben.



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