Coworking-Anbieter 30.04.2019, 10:45 Uhr

Start-up WeWork will an die Börse

In diesem Jahr gehen so viele Tech- und Digital-Firmen wie noch nie an die Börse. Neuester Kandidat ist WeWork. Der Büroraum-Anbieter gehört zu den wertvollsten Start-ups der Welt und wird mit 47 Milliarden US-Dollar bewertet.
(Quelle: shutterstock.com/4 PM production)
Der Büroraum-Anbieter WeWork hat die Weichen für einen Börsengang gestellt. Das Unternehmen gab am Montag in New York bekannt, bereits im Dezember einen entsprechenden Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht zu haben.
Weitere Informationen zur geplanten Premiere sind jedoch vorerst nicht verfügbar, da WeWork die Aktienplatzierung vertraulich beantragt hat, so dass zunächst keine detaillierteren Angaben öffentlich gemacht werden mussten.
WeWork gehört zu den wertvollsten Start-ups der Welt und wurde bei seiner jüngsten Finanzierungsrunde im Januar laut US-Medienberichten mit 47 Milliarden US-Dollar bewertet. Das Geschäftsmodell ist, anderen Unternehmen langfristig angemietete Immobilien zur Verfügung zu stellen. Zu den Kunden gehört neben vielen Start-ups etwa auch IBM.
WeWork wurde 2010 gegründet und wäre nach Lyft, Pinterest und Zoom ein weiterer hochgehandelter Börsenneuling in diesem Jahr.

Das Jahr 2019 wird das Jahr der Top-Börsengänge. Unternehmen wie Uber, Lyft, Slack oder Airbnb wollen sich mit ihren Aktien platzieren und frisches Geld einsammeln. Wir zeigen, welche IPOs es in diesem Jahr schon gab und welche uns noch erwarten.




Das könnte Sie auch interessieren