Studie 03.05.2018, 09:01 Uhr

Das denken die Deutschen über Sprachassistenten

Über die Hälfte der Deutschen kann sich vorstellen, mit KI zu kommunizieren. Aber: Mehr als drei Viertel der Deutschen fühlen sich in Bezug auf Datenschutz bei Sprachassistenten unsicher. Das zeigt eine Studie von nextMedia.Hamburg.
(Quelle: shutterstock.com/Karsten Neglia)
Grundsätzlich sind die Deutschen offen für Sprachassistenten, sie haben aber Angst um ihre Daten. Das zeigt eine Studie, die Statista im Auftrag von nextMedia.Hamburg durchgeführt hat.
Demnach sind Geräte wie der Amazon Echo und Google Home inzwischen im deutschen Markt angekommen - zumindest in der Theorie. 90 Prozent der Deutschen haben bereits davon gehört - bei der Nutzung halten sich diese jedoch noch zurück: Lediglich 14 Prozent der Deutschen besitzen bereits einen Sprachassistenten.
Diese Zurückhaltung gegenüber Voice-Assistant-Anwendungen wird auch erstmal so bestehen bleiben: Nur ein Prozent der Deutschen hält es für realistisch, dass Sprachassistenten sich innerhalb des nächsten Jahres in der Gesellschaft durchsetzen werden, jeder Siebte glaubt sogar, dass sich Amazons Alexa und Co niemals flächendeckend verbreiten werden.
(Quelle: nextMedia.Hamburg)

Das Problem: Datenschutz

Ein Grund für diese Skepsis ist das Thema Datenschutz. 77 Prozent fühlen sich diesbezüglich bei Sprachassistenten unsicher. Und das, obwohl ein Großteil der Deutschen der Kommunikation mit Künstlicher Intelligenz (KI) und somit Technologien wie Sprachassistenten eigentlich offen gegenüber steht: 58 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, mit KI zu kommunizieren.
24 Prozent derjenigen Deutschen, die bereits einen Sprachassistenten besitzen, sehen die Kommunikation als normal, ähnlich wie mit einem Menschen. 70 Prozent der Nutzer empfinden die Kommunikation noch als ungewohnt, glauben aber, dass diese in Zukunft alltäglich wird.

Die wichtigsten Nutzungsfelder

Bei der Nutzung sind besonders Service- und Newsangebote wie Wetter- und Verkehrsmeldungen beliebt. 70 Prozent der Befragten nutzen bereits entsprechende Angebote. Es folgen der Medienkonsum wie das Hören von Musik (58 Prozent) und das Erledigen von organisatorischen Dingen (41 Prozent). Weniger relevant sind Sprachassistenten hingegen für die Kommunikation (34 Prozent) und Smart-Home-Anwendungen (30 Prozent).
Unschlüssig sind sich die Besitzer von Sprachassistenten jedoch in Bezug auf den konkreten Nutzen der Technologie: Während 47 Prozent keinen Sinn zum jetzigen Zeitpunkt sehen, erkennen immerhin 53 Prozent einen großen Nutzen.
(Quelle: nextMedia.Hamburg)
  
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