16.04.2009, 18:49 Uhr

Was kommt nach dem Klick?

An dem Klick auf Ihr Angebot hat vor allem erst einmal der Suchmaschinenbetreiber verdient. Ob es Ihnen gelingt, aus einem interessierten User einen Kunden zu machen, hängt vor allem von Ihrer Landeseite ab. Wie Sie diese gestalten sollten, hat die Online-Marketing-Agentur Bloofusion untersucht.
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Nur bei einem Drittel der Werbetreibenden werden die potenziellen Kunden direkt auf eine Seite mit dem gesuchten Produkt geführt. Das ergab die SEM-Qualitätsnalyse der Agentur Bloofusion. Die bekannten Versandhändler liegen mit einem Anteil von 54 Prozent an Produkt bezogenen Zielseiten weit vor den kleineren Händlern mit 23 Prozent. Diese verlinkten oft auf die Startseite, so dass der User das Produkt erst suchen musste. In einigen Fällen existierte das Produkt nicht.
Auch im Informationsgehalt unterscheiden sich die beiden Gruppen: 73 Prozent der Großen, aber nur 54 Prozent der Kleinen beschrieben ihre Produkte detailliert genug. Hier fehlten Produktmaße oder aussagekräftige Bilder.
Die Ursache für das Problem liegt häufig in einer mangelnden Abstimmung zwischen Suchbegriff, Werbung und Zielseite.
  • Buchen Sie Keywords nicht auf "Broad Match", um ähnliche Anfragen auszuschließen. Wirbt eine Bank mit dem Begriff "Giro" auf Broad Match (auf Deutsch auch "weitgehend passend" genannt), werden ihr auch User zugeführt, die nach dem Radrennen "Giro Italia" gesucht haben. Entschließen Sie sich dennoch für eine Einbuchung ähnlicher Ergebnisse, sollten Sie die Keywords, die zu Ihrer Anzeige führen, regelmäßig überprüfen und unpassende Zusätze ausschließen.
  • Strukturieren Sie die Kampagne so, dass jeder Suchbegriff zu einer passenden Landing Page führt. Je weniger Suchbegriffe eine Anzeigengruppe enthält, umso genauer können Sie Texte und Landeseite auf die Keywords abstimmen.
  • Stellen Sie in den Textanzeigen klar, welche Produkte und Dienstleistungen Sie dem potenziellen Kunden bieten - und welche nicht. So zahlen Sie nicht für die Vermittlung von Interessenten, denen Sie nicht weiterhelfen können.
  • Definieren und buchen Sie so viele Keywords wie möglich - vorausgesetzt, sie bieten die entsprechenden Produkte oder Dienstleistungen an.
  • Informieren Sie die Kunden auf Ihrer Website über ihr Angebot im Allgemeinen, die Produkte im Detail und ergänzende Produkte, da Sie nicht wissen, wie genau er sich bisher mit dem Produkt befasst hat.
  • Nehmen Sie dem Kunden die Scheu vor einem Kauf oder einer Buchung, indem Sie ihn ausführlich über Versandkosten, Zahlungsmöglichkeiten, den Rückgabeprozess und Datenschutz informieren.
Bloofusion bietet die Studie kostenlos zum Download an.



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