Identitätsplattform 16.01.2019, 09:11 Uhr

Login-Allianz: Samsung wird neuer Partner von Verimi

Verimi konnte einen wichtigen und namhaften neuen Partner gewinnen: Samsung Electronics schließt sich der europäischen Login-Allianz an und wird Gesellschafter.
Verimi sieht sich als europäische, branchenübergreifende Identitäts- und Vertrauensplattform.
(Quelle: Verimi )
Die deutsche Login-Allianz Verimi hat Samsung als prominentes neues Mitglied gewonnen. Der Elektronik-Riese wird Gesellschafter bei der Plattform, wie Verimi mitteilte. Über konkrete Anwendungen bei Samsung wurden zunächst keine Angaben gemacht.
"In einer Zeit, in der unsere digitalen Identitäten wichtiger und anfälliger denn je sind, müssen sich Führungskräfte in Wirtschaft und Politik weltweit zusammenschließen und robuste Plattformen entwickeln, die die sensibelsten Informationen der Nutzer schützen", betonte Young Sohn, Corporate President und Chief Strategy Officer (CSO) von Samsung Electronics.

Generalschlüssel

Der Verimi-Login kann als eine Art Generalschlüssel bei Portalen und Diensten teilnehmender Unternehmen verwendet werden. Personenbezogene Daten und Zugangsdaten können vom Nutzer verwaltet und kontrolliert werden, während Firmen und öffentlichen Einrichtungen "eine europäische Alternative zu etablierten Anmelde- und Registrierungssystemen geboten wird", so Verimi.
Samsung tritt einem Gesellschafterkreis von zwölf internationalen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen bei, die das Verimi-Ökosystem mit aufbauen. Dazu gehören Allianz, Axel Springer, Bundesdruckerei, Core, Daimler, Deutsche Bahn, Deutsche Bank und Postbank, Deutsche Telekom, Giesecke+Devrient, Here Technologies, Lufthansa und Volkswagen Financial Services.

Konkurrenz zu netID

Verimi konkurriert mit der Plattform NetID, hinter der die Fernsehkonzerne ProSiebenSat.1 und RTL sowie United Internet mit seinen Marken GMX und web.de stehen.
Die beiden deutschen Dienste wollen unter anderem ein Gegengewicht zu amerikanischen Plattformen schaffen - etwa Facebook, Google und Twitter bieten ihren Nutzern schon lange die Möglichkeit an, sich mit ihren Account-Daten auf verschiedenen Seiten anzumelden.



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