So lief der Relaunch bei Mustang Jeans

Online Shop bedient digitale Spiegel in Filialen

In den Filialen kommen Anwendungen zum Einsatz, die sich aus der neuen ­Lösung speisen. Erste Filialen von Mustang Jeans, beispielsweise in Braunschweig, ­haben in den Umkleidekabinen digitale Spiegel aufgehängt. Die Kunden können darüber durch das Sortiment stöbern. "Die Daten, Bilder und Preise stammen aus dem ­Online Shop", erzählt Fabian Koßmehl, Director E-Commerce bei Mustang.
Der Shop basiert auf der Commerce- und auf der Marketing Cloud von Salesforce. Die Wahl fiel deshalb auf Salesforce, weil die Anwendung "out of the box" ­viele Features bietet, begründet Koßmehl die Entscheidung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis für die Software findet er gut.
Salesforce hatte 2016 den Shop-Software-Anbieter Demandware übernommen und die Anwendung als "Commerce Cloud" zu seinem Cloud-Portfolio hinzugefügt. Wenn Commerce- und Marketing-Funktionen aus einer Hand stammen, hätten Unternehmen die Customer Journey besser im Blick, lautet das Versprechen.

Arbeitsteilung für die Salesforce-Clouds

Sven Ehrmann, Direktor bei der Digital­agentur Nexum und dort verantwortlich für den Relaunch des Mustang-Shops, ­erklärt die "Arbeitsteilung" der beiden ­Salesforce-Anwendungen für Mustang Jeans: "Informieren, emotionalisieren und Produkte verkaufen sind die Aufgaben der Commerce-Cloud. Die Marketing-Cloud dient der Kundenbindung und für die Kommunikation mit Kunden nach dem Einkauf."
Mustang nutzt sie für Transaktions-Mails und für automatisiertes E-Mail-Marketing. Die Kundendaten liegen in der Customer Relationship Management Software. Von dort werden sie an die Marketing Cloud übergeben.
"Die Commerce- und die Marketing Cloud von Salesforce waren in der Vergangenheit getrennte Systeme", ­berichtet Ehrmann. Inzwischen habe ­Salesforce Konnektoren entwickelt, sodass der Datenaustausch zwischen den Anwendungen gut klappt.
Quelle: Sigloch Distribution
Mustang arbeitet für den digitalen Vertrieb neben Nexum auch mit zahlreichen anderen Dienstleistern zusammen. Das Fulfillment und das Backoffice für die Denim-Marke verantwortet der Logistikdienstleister Sigloch Distribution in Blaufelden. Das Unternehmen ist für die gesamte logistische Abwicklung, für das Order- und Debitorenmanagement, den mehrsprachigen Kundenservice sowie für die übergreifende Retourenabwicklung aus dem Zentral­lager zuständig.



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