Praxistipp 04.11.2016, 11:00 Uhr

So setzen Advertiser Push Notifications richtig ein

Push Notifications werden bei Advertisern immer beliebter. Fünf Tipps, wie man den Online-Kommunikationskanal richtig einsetzt, gibt Martin Aschoff von Agnitas.
(Quelle: Shutterstock.com / Vladwel)
Das W3C, das internationale Standardisierungs-Gremium für Web-Technologien, hat Web Push Notifications als einen neuen Online-Kommunikationskanal entwickelt und standardisiert. Web Push Notifications werden an Browser verschickt und dort als kleines Overlay-Fenster dargestellt.
Für das Online-Marketing haben diese kleinen Benachrichtigungen den Vorteil, dass sich die registrierten Empfänger während des Surfens im Web schnell und direkt im Browser ansprechen lassen, sei es mit topaktuellen News oder zeitlich befristeten Aktionen. Alle führenden Browser-Hersteller unterstützen diesen neuen Standard bereits jetzt oder werden dies wie Microsoft Edge in Kürze tun. Fünf Tipps für den richtigen Einsatz der Web Push Notifications gibt Martin Aschoff, Vorstand des E-Mail-Marketing-Dienstleisters Agnitas:
1. Anmeldungen maximieren
Der Versand einer Web Push Notification erfordert das Einverständnis des Empfängers. Dieses erfolgt idealerweise über einen Linkklick. Bei der Gestaltung der Anmeldung sind Ihnen keinerlei Grenzen gesetzt. Bleiben Sie trotzdem dezent und nerven Sie Ihre Website-Besucher nicht mit der wiederholten Einblendung von riesigen Anmelde-Aufforderungen.
 
2. Push-Nachrichten limitieren
Wählen Sie einen aussagekräftigen Titel mit maximal 50 Zeichen. Je nach Web-Browser werden nur etwa 180 bis 200 Zeichen Ihrer Push-Nachricht angezeigt. Beschränken Sie sich daher in der Länge Ihrer Botschaften, ähnlich wie Sie es von SMS und Twitter gewohnt sind.
 
3. Push-Nachrichten aufpeppen
Push-Nachrichten lassen sich optional mit einem kleinen Bild wie einem Icon oder Logo zur optischen Wiedererkennung versehen. Als Call-to-Action können Sie die Nachricht mit einem Link hinterlegen, der auf eine passende Landing Page führt.
 
4. Abmeldungen minimieren
Für die Abmeldung von Web Push Notifications sind wie bei der Anmeldung abhängig vom Browser-Hersteller nur ein bis zwei Klicks erforderlich. Verägern und langweilen Sie daher die Nutzer nicht mit pseudo-wichtigen oder irrelevanten Botschaften, sondern beschränken Sie sich auf wirklich wichtige News.
 
5. Push-Empfänger de-anonymisieren
Normalerweise sind die Empfänger Ihrer Push-Nachrichten anonym. Wenn Sie jedoch bei der Einverständniserklärung gleichzeitig die E-Mail-Adresse erheben, gelingt Ihnen die Zuordnung der Push-ID zum E-Mail-Profil und Sie können Ihre Push-Nachrichten gezielter formulieren und versenden.
Auch für den App-Erfolg sind Push-Notifications ein sehr wichtiger Baustein. Aber auch dort gilt es die Gratwanderung zwischen Aufmerksamkeit und nerviger Aufdringlichkeit zu bestehen.



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