05.08.2008, 10:48 Uhr

Praxistipps: Web 2.0 im E-Mail-Marketing

Im Web-2.0-Zeitalter werden die Kriterien "Relevanz" und "Engagement" auch für das E-Mail-Marketing immer erfolgsentscheidender. Der E-Mail-Marketing-Software-Anbieter Bronto hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt.
Wie können E-Mail-Marketer ihre Zielgruppe zum Mitmachen und weiterleiten der eigenen Werbebotschaften an Freunde und Bekannte motivieren? Der E-Mail-Marketing-Softwareanbieter Bronto hat einige Tipps parat:
1. Einbinden von Videoclips
Das Einbinden von Videoclips in E-Mail-Newsletter kann eine Bereicherung sein, wenn sich Marketer an folgende Voraussetzungen halten: Erstens: Die Videos müssen für den Empfänger relevant sein und sie müssen zweitens nutzerfreundlich sein.
Folgende Punkte sind für erfolgreiches Video-E-Mail-Marketing ebenfalls entscheidend:
  • Marketer sollten die Videos auf jeden Fall auf ihrer Website hosten und im Newsletter einen Link darauf anbieten.
  • ein erklärender Text sollte die Inhalte des Videos beschreiben
  • es sollten Angaben enthalten sein über Videoformate, Länge des Clips und Dateigröße
  • wo irgend möglich sollte Flash-Video verwendet werden, um höhere Komprimierungsraten zu erzielen
  • bieten Sie für alle Nutzer komfortable Abrufmöglichkeiten - entsprechend ihres Internet-Zugangs
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2. Umfragen
Geben Sie Ihren Kunden ein Mitbestimmungsrecht und das Gefühl, ihnen zuzuhören und lassen Sie sie regelmäßig an Umfragen teilnehmen. Folgende Punkte sichern den Erfolg einer E-Mail-Umfrage:
  • Es geht nicht um Ihr Produkt, sondern um die Wünsche des Kunden. Gestalten Sie Ihre Umfragen so, dass sie den Kunden in das Zentrum stellen und versuchen Sie, bei der Formulierung der Fragen auch den Unterhaltungswert zu sichern.
  • Versprechen Sie Umfrageteilnehmern Ergebnisse, entweder in Form von Sofortauswertungen oder in einer ausführlichen Meldung im kommenden Newsletter. Egal wie sie es handeln wollen, wichtig ist, dass der Kunde für seinen Aufwand auch etwas bekommt.
  • Vermeiden Sie unbequeme Themen: Umfragen sollten ein positives Gefühl vermitteln und keine kontroversen Diskussionen anstoßen.
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3. Flash
Flash liebt jeder. Doch weil jeder Ihrer E-Mail-Empfänger andere E-Mail-Tools und Einstellungen verwendet, kann die Darstellbarkeit von Flash-Mails oft ein echtes Fiasko bedeuten. Deshalb sollten Marketer auf den Versand von Flash-Mails verzichten, wenn sie nicht ganz genau wissen, wie diese beim Empfänger tatsächlich ankommen. Stattdessen empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
  • Schicken Sie einen Link. Weil viele E-Mail-Clients Flash-Inhalte komplett ausblenden, sehen die Empfänger dann nur ein weißes Feld.
  • Kreieren Sie keine Instant-Plays: Nutzer wollen die Kontrolle darüber behalten, was in ihrem E-Mail-Postfach passiert.
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4. RSS Feeds
Wenn Sie einen Blog oder zusätzliche News-Seiten haben, die Sie regelmäßig mit neuen Inhalten füllen, sollten Sie in jedem Newsletter auf die Möglichkeit eines RSS-Feeds hinweisen - entweder mit einem prominenten Banner oder als Hinweis in der Kopf- oder Fußleiste. So bekommen Sie Kontakt zu Kunden, auch wenn Sie gerade keine Newsletter verschicken.



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