Payment News KW 8 18.02.2019, 13:00 Uhr

Sparkassen müssen Sprachüberweisung einstellen

Die Payment-News der Woche: Sparkassen müssen Sprachüberweisung für den Google Assistant einstellen / Verimi erhält BaFin-Lizenz und wird Zahlungsinstitut / Sammelklage gegen Wirecard
(Quelle: shutterstock.com/mirtmirt)
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News

Sparkassen stellen Sprachüberweisung über Google Assistant ein: Anfang Dezember 2018 haben die Sparkassen die Sprachüberweisung über den Google Assistant gestartet. Nach nur sechs Wochen mussten sie den Service nun einstellen: Nach Einschätzung von Google verstößt die Überweisung auf Zuruf gegen die internen Richtlinien des Konzern. Die Kontostandsabfrage über den Sprachassistenten ist noch möglich. >>> Handelsblatt.com  
Verimi erhält eine BaFin-Lizenz: Die Datenallianz Verimi hat eine Lizenz der Bundesfinanzaufsicht BaFin erhalten und ist jetzt ein reguliertes Zahlungsinstitut. Damit kann das Unternehmen Dienstleistungen nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz anbieten, zum Beispiel ein weiteres Identifizierungsverfahren: Nutzer können ihre bei einer Bank hinterlegte Identität in die Verimi-Plattform übertragen. Verimi ermöglicht ein anbieterübergreifendes, sicheres Login. Dahinter steht eine Allianz großer Unternehmen wie die Deutsche Telekom, die Lufthansa, der Axel Springer Verlag, Volkswagen und die Deutsche Bahn. >>> Internetworld.de
Cyberport bietet volldigitale Finanzierung an: Gemeinsam mit der Targo Bank hat der Elektronikversender Cyberport eine Finanzierungslösung mit volldigitalem Legitimations- und Unterschriftenprozess  implementiert. Der Kreditvertrag sei innerhalb weniger Minuten rechtskräftig, so Cyberport. Kunden können ihren Einkauf darüber über zwölf Monate mit null Prozent Zinsen finanzieren. >>> Macwelt.de   
Smava soll verkauft werden: Das Verbraucherkredit-Portal Smava steht angeblich zum Verkauf. Das Private-Equity-Unternehmen Vitruvian als Hauptanteilseigner sucht zumindest Partner, die einen Börsengang oder Verkauf begleiten. Als Verkaufspreis werden 450 Millionen Euro anvisiert. Smava wurde 2006 gegründet und zählt zu den Fintech-Startups der ersten Welle. Die Plattform vermittelt Bank- und Privatkredite an Verbraucher und macht immer wieder durch Negativzinsen von sich reden. Das jüngste Angebot: Ein  Kredit mit einem effektiven Jahreszinssatz von minus 10 Prozent. >>> Gruenderszene.de  >>> Onvista.de 
Wirecard drohen Sammelklagen in den USA: Nach den Kursturbulenzen der vergangenen Wochen sieht sich der Payment-Technologieanbieter Wirecard nun mit Sammelklagen in den USA konfrontiert. Die ersten Klagen wegen angeblicher Verstöße gegen Wertpapiergesetze wurden bereits eingereicht. Diverse Anwälte haben von den Kursverlusten betroffenen Anlegern geraten, sich Sammelklagen anzuschließen. Berichte über angebliche Kontomanipulationen und Dokumentenfälschungen gegen einen Wirecard-Mitarbeiter in Singapur hatten die Aktie zuletzt wiederholt kräftig unter Druck gesetzt. Unterdessen verkündet Wirecard stetig neue Kunden und Projekte: Für die rumänische Oney Bank wurde ein biometrisches Bezahlverfahren implementiert, für Mobile Wallets wurde eine neue Technologie zum Geld-Aufladen von Loyalty-Karten entwickelt. >>> Spiegel.de  >>> Wirecard.de
WeChat und Alipay beeinflussen die Zukunft des Bezahlens:  In ein bis zwei Jahren werden die chinesischen mobilen Bezahlverfahren Alipay und WeChat Pay auch das Payment in Europa beeinflussen. Außerdem wird das Smartphone in drei Jahren die EC-Karte an der Ladenkasse überholt haben. So zumindest lautet die Einschätzung von Ralf Gladis, Geschäftsführer des Payment Service Providers Computop, zur Zukunft des Bezahlens. Zudem wird das Thema Payment die Digitalisierung des Handels weiter vorantreiben. >>> Channelpartner.de
Bargeld ist an der Ladenkasse am schnellsten und am günstigsten: Im Vergleich zum Bezahlen mit EC- und Kreditkarten ist das Bezahlen mit Bargeld  an der Ladenkasse nicht nur günstiger, sondern auch schneller. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Kosten der Bargeldzahlung im Einzelhandel" der Deutschen Bundesbank und des EHI Retail Handelsinstituts. Die Zahlung mit PIN-Eingabe dauert sieben Sekunden länger als eine Barzahlung, die mit Unterschrift 17 Sekunden. >>> Schuhkurier.de
Digitale Zahlungsmittel im Visier von Cyberkriminellen: Rund 13 Prozent der Internet-Nutzer weltweit verwenden Kryptowährungen, um damit Online-Einkäufe zu bezahlen. Doch die zunehmende Akzeptanz des digitalen Gelds lockt Kriminelle an: Nach einer Untersuchung von Kaspersky Lab, einem Anbieter von Sicherheitslösungen, sind die digitalen Zahlungsmittel oft unzureichend gegen Hacker geschützt. Da die Angriffsmethoden der Cyberkriminellen immer ausgereifter würden, seien Kryptowährungsbörsen und ICOs immer häufiger leichte Ziele, um erhebliche Geldsummen zu stehlen. >>> ZDnet.de

Kurz notiert

  • Die Payment Service Provider Worldpay und Sage Pay kooperieren in Großbritannien, um eine neue Lösung für Kartenzahlungen auf den Markt zu bringen. >>> mehr
  • Der Payment-Dienstleister SumUp übernimmt das Warschauer Multichannel-E-Commerec-Unternehmen Shoplo. >>> mehr
  • Der dänische Payment Service Provider Nets arbeitet mit dem polnischen Zahlungsdienstleister Przelewy24 zusammen, um den polnischen Markt zu erschließen. >>> mehr

Schon gewusst...?

Pizza bezahlen mit Paypal: Wie bezahlen die Deutschen beim Lieferdienst am liebsten? Diese Frage wollte der Lieferdienst Pizza.de beantworten und hat die Zahlungen auf der eigenen Plattform vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 in ganz Deutschland analysiert. Das Ergebnis: Am liebsten bezahlen die Kunden mit Paypal (46 Prozent), dicht gefolgt von Bargeld (45 Prozent). Platz drei teilen sich Sofortüberweisung und Kreditkarte (jeweils vier Prozent). >>> Food-Service.de



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