Payment News KW 05 27.01.2020, 09:00 Uhr

Auch Vodafone steigt bei Libra aus

Auch Vodafone steigt bei Libra aus / Währungshüter kündigen Kooperation zu digitalem Zentralbankgeld an / Bei Concardis soll jeder sechste Job wegfallen / N26 hat jetzt mehr als fünf Millionen Kunden
(Quelle: shutterstock.com/mirtmirt)
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News

Auch Vodafone steigt bei Libra aus: Vodafone steigt ebenfalls aus Facebooks ambitioniertem Digitalwährungsprojekt Libra aus. Man wolle sich stattdessen auf das Geldüberweisungssystem M-Pesa konzentrieren, erklärte ein Sprecher am vergangenen Mittwoch. Zuvor verließen schon Mastercard, Stripe, Visa und PayPal sowie die Handelsplattform eBay und die Online-Reisefirma Booking Holdings den Kreis. >>> Internet World Business 
Währungshüter kündigen Kooperation zu digitalem Zentralbankgeld an: Die EZB, die Bank von England und weitere Notenbanken haben eine Kooperation zu digitalem Zentralbankgeld aus der Taufe gehoben. In einer neuen Arbeitsgruppe wollen sie sich darüber austauschen, was für die Einführung eigener Digital-Devisen sprechen könnte. >>> Handelsblatt (für Abonnenten)
Bei Concardis soll jeder sechste Job wegfallen: Beim ehemals bankeneigenen Eschborner Zahlungsdienstleister Concardis drohen nach exklusiven Informationen von Finanz-Szene.de massive Stellenstreichungen. Wie aus dem Unternehmen zu hören ist, will die dänische Mutter Nets europaweit rund 550 Arbeitsplätze abbauen. Hierzulande könnte jeder fünfte bis sechste Arbeitsplatz wegfallen. >>> finanz-szene.de 
Hat N26 mehr als fünf Millionen Kunden? Die Smartphone-Bank N26 hat nach den Worten ihres Gründers Valentin Stalf ihre Kundenzahl kräftig gesteigert. "Fünf Jahre nach unserem Start zählen wir mehr als fünf Millionen Kunden", sagte der Unternehmenschef in einem Interview. >>> Gründerszene Medienberichte lassen allerdings Zweifel an dieser Zahl aufkommen. Es sein unklar, ob alle kommunizierten Kunden überhaupt ein Konto eröffnet haben. >>> Business Insider
Startup setzt auf "kundenfreundliches Inkasso": Das junge FinTech troy will sich als Unternehmen für "kundenfreundliches, digitales Inkasso" etablieren. troy setzt dabei auf "Tools und Methoden aus Marketing und CRM und verbindet sie mit Daten und Machine Learning". >>> Deutsche Startups
Billie kommt erst auf knapp 5 Millionen Verluste: Im Jahresabschluss 2018 weist das junge FinTech Billie einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 3,1 Millionen aus. 2018 war dabei das erste volle Geschäftsjahr des Unternehmens. Das Factoring-Startup sammelte zuletzt rund 30 Millionen Euro Investorengelder ein. >>> Deutsche Startups
Hat sich Krypto-Währung für den E-Commerce erledigt? Was den E-Commerce angeht, galt Krypto-Währung lange Zeit als Zahlungsmittel der Zukunft - vor allem, was den grenzüberschreitenden Onlinehandel betrifft. Doch die großen Marktplätze haben das neue Zahlungsmittel noch nicht angenommen. >>> Tamebay  

Kurz notiert

  • Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich hat am Standort Urfahr den ersten Cash-Recycler in Betrieb genommen, der ausschließlich auf NFC-Technologie setzt. >>> mehr 
  • Die Europäische Blockchain-Hoffnung Dfinity hat mit LinkedUp eine dezentrale LinkedIn-Alternative gelauncht. >>> mehr  
  • Der neue Wirecard-Aufsichtsratschef Thomas Eichelmann will das Gremium vergrößern und neu aufteilen. Damit kommt er Kritikern entgegen. >>> mehr  
  • Mastercard hat in Vancouver ein "Global Intelligence and Cyber Centre" eröffnet und widmet sich dort den Themen Cyber-Sicherheit, künstliche Intelligenz und Internet of Things. >>> mehr  


Schon gewusst...?

Berlin liegt in Sachen FinTech vorne: Berlin hat seine Führungsposition unter den wichtigsten deutschen FinTech-Standorten in 2019 erneut ausgebaut. Die Hauptstadt liegt bei Anzahl, Neugründungen sowie beim eingesammelten Kapital deutlich vorne. >>> Der Bank Blog 



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