Schneller Bezahlen 17.03.2020, 08:10 Uhr

Klarna startet Expresskauf-Button

Klarna macht es PayPal nach und bringt eine Expresskaufen-Funktion - vergleichbar mit PayPal Express - auf den Markt. Fahrrad.de hat den schnellen Kauf-Button seit Dezember 2019 im Einsatz und berichtet über erste Erfahrungen.
(Quelle: Fotolia.com/bloomua)
Der Payment-Dienstleister Klarna startet heute offiziell seinen Service "Klarna Instant Shopping", einen Expresskauf-Button vergleichbar mit PayPal Express. Der Button kann überall auf der Website oder im Shop integriert werden, also auch auf Produktdetailseiten, in der Warenkorbübersicht oder innerhalb von Erklär-Inhalten. Auch in Online-Werbemittel oder in Social-Media-Kanäle wie Instagram lässt sich der Kauf-Button einbinden.
Über den Button können Kunden ihre Bestellung mit nur zwei Klicks bezahlen, verspricht Klarna. Dazu werden die Kunden nach dem Klick auf den Kauf-Button direkt zur Eingabe ihrer persönlicher Daten geführt, wo sie den Kauf dann auch anschließen können. Der übliche Checkout-Prozess mit Warenkorb und Registrierung wird überflüssig.
Hat der Käufer in der Vergangenheit schon einmal mit Klarna bezahlt, sind seine persönliche Daten schon vorausgefüllt. 

Weniger Kaufabbrüche, bessere Conversion

"Mit der Integration der Expresskauf-Funktion haben Händler nun die Chance,durch die Verringerung der Klicks beim Kaufprozess, ihre Conversion deutlich zu erhöhen. Erste Ergebnisse zeigen, dass eine Steigerung von bis zu 30 Prozent des Umsatzes und bis zu 16 Prozent des durchschnittlichen Warenkorbs möglich sind", erklärt Robert Bueninck, Geschäftsführer DACH bei Klarna. 
Die Funktion ist derzeit für Deutschland und Österreich verfügbar und ist auf eine Integration in die meisten gängigen Shopsysteme vorbereitet. 
Quelle: Fahrrad.de
Fahrrad.de hat als einer der ersten Händler den Klarna-Button im Einsatz. Seit Dezember 2019 können die Shop-Kunden ihren Kauf darüber abschließen. Seither ist der Anteil der Käufer, die mit Klarna bezahlen, gestiegen - um wie viel genau, will der Händler allerdings nicht verraten.
"Unser Antrieb ist es, Kunden ein möglichst bequemes und reibungsloses Einkaufserlebnis zu bieten. Mit Hilfe eines schnellen Bezahlvorgangs reduzieren wir unnötigen Aufwand für den Kunden und setzen den Fokus auf das, was wirklich zählt: unsere Produkte," sagt André Vollmer, Director UX and Product Management bei Internetstore, Betreiber von Fahrrad.de. 

Vor allem Mobile-Käufer lieben es schnell

Andre Vollmer, Internetstores
Quelle: Internetstores
Im Payment-Portfolio des Fahrrad-Shops befinden sich die gängigen Bezahlverfahren Sepa-Überweisung, Kreditkarte, PayPal, Sofortüberweisung, Klarna Rechnung und Klarna Lastschrift sowie eine Finanzierungslösung über die Targo Bank. 
Die Nutzung der verschiedenen Zahlarten ist relativ gleichmäßig verteilt - für Fahrrad.de eine Bestätigung, dass die meisten Kunden eben ihr präferiertes Bezahlverfahren haben und dieses auch nutzen. Auch der Expresskauf von PayPal ist integriert. Denn: "Wir beobachten, dass immer mehr Käufe mit dem Smartphone getätigt werden. Besonders hierfür ist eine Bestellung mit nur zwei Klicks ein echter Mehrwert", so Vollmer - wie jetzt auch mit Klarna.
Das bestätigen auch Studienergebnisse: Einer Erhebung des ECC zufolge kann die Einbindung komfortabler und den Bedürfnissen der Nutzer entsprechender Zahlarten die Kaufabruchquote maßgeblich senken.
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