Payment News KW 32 05.08.2019, 14:05 Uhr

KKR kauft Heidelpay

Die Payment-News der Woche: Investmentgesellschaft KKR übernimmt 60 Prozent von Heidelpay / Check24 greift mit BaFin-Lizenz Banken an / Zalando verändert Payment-Prozess wegen PSD2 / Klarna-Girokonto denkbar
(Quelle: shutterstock.com/mirtmirt)
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News

KKR kauft Heidelpay: Die Investmentgesellschaft KKR übernimmt 60 Prozent der Anteile an dem Payment Service Provider Heidelpay. Sie stammen vom Investor Anacap, der 2017 bei Heidelpay eingestiegen ist und dieses Engagement schon seit einiger Zeit wieder abgeben wollte. KKR soll nach Angaben der "Financial Times" rund 600 Millionen Euro für die Heidelpay-Anteile bezahlt haben. Heidelpay fährt derzeit einen von Übernahmen geprägten scharfen Wachstumskurs. >>> AllAboutPayment.de >>> Pymnts.com
Check24 greift mit BaFin-Lizenz Banken an: Das Vergleichsportal Check24 hat von der Finanzaufsichtsbehörde BaFin eine Lizenz zur Erbringung von Kontoinformations- und Zahlungsauslösediensten erhalten. Damit kann der Dienstleister seine Konto- und Finanzmanager-Apps um Konto- und Finanzverwaltungsservices erweitern. Check24 kann auf diese Weise nach der Versicherungsbranche auch den Banken zu schaffen machen.  >>> Internetworld.de  >>> Faz.net
PSD2: Das ändert sich beim Online-Shopping: Es passiert beim Online-Bestellen: Nach Eingabe der Kreditkartennummer erscheint die Meldung "Der Bezahlvorgang kann nicht ausgeführt werden." Die Karte sei nicht beim Authentifizierungssystem registriert. Schuld daran ist die neue Zwei-Faktor-Authentifizierung nach der EU-Zahlungsrichtlinie PSD2. Eine Lösung: mTANs per SMS, App oder ein TAN-Generator. >>> Internetworld.de
Wie sich Zalando auf die PSD2 vorbereitet: Als einer der ersten großen Online-Shops verrät Zalando, wie sein Bezahlverfahren bei Kreditkarten nach dem Inkrafttreten der Zwei-Faktor-Authentifizierung am 14. September aussehen wird. Der Vorgang ist künftig zweistufig und wird mit einem zusätzlichen Passwort, einer PIN oder einem Fingerabdruck abgesichert, den der Kunde in seiner Online-Banking-App eingibt. Zalandos Partner dafür ist der Payment Service Provider Adyen. >>> Internetworld.de
Handel kann Banken die Zwei-Faktor-Authentifizierung abnehmen: Der Payment Service Provider Computop hat eine Biometrie-Lösung samt Software Development Kit für Online-Händler für eine PSD2-konforme Authentifizierung entwickelt. Online-Händler haben damit die Möglichkeit, selbst eine biometrische Authentisierung ihrer Kunden vorwegzunehmen, so dass die Bank diese beim Zahlungsvorgang nicht mehr durchzuführen braucht. Die Händ­ler können die Au­then­ti­sie­rung wahlweise beim Log­in in ih­re App oder ih­ren On­line-Shop oder bei der Be­stell­über­sicht im Check­out abfragen. >>> IT-Finanzmagazin.de
Payment Summit 2019
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Quelle: Ebner Media Group
Deutsche wollen lieber Passwort als Biometrie: Bei der Authentifizierung im Netz bevorzugen 83 Prozent der Deutschen ein Passwort  oder eine PIN. Nur etwa die Hälfte nutzt biometrische Verfahren, allen voran den Fingerabdruck. Bei den anderen überwiegt die Sorge, dass Unternehmen Zugriff auf ihre persönlichen biometrischen Daten bekommen könnten. Das geht aus der Studie "Lost in Transaction" des Zahlungsabwicklers Paysafe hervor. 32 Prozent der Befragten gaben an, nicht genug über dieses Verfahren zu wissen, um ihm zu vertrauen, 28 Prozent halten sie für nicht sicher. >>> Spiegel.de
Wunsch nach bargeldlosem Bezahlen wächst: Einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom zufolge ärgern sich mittlerweile zwei Drittel der Bundesbürger (66 Prozent), wenn sie nicht überall bargeldlos bezahlen können. Zum Vergleich: Vor einem Jahr lag der Anteil mit 53 Prozent noch deutlich darunter. Zudem sind sechs von zehn Bundesbürgern (62 Prozent) der Meinung, dass alle Geschäfte vom Gesetzgeber dazu verpflichtet sein sollten, mindestens eine elektronische Bezahlmöglichkeit anzubieten. >>> Internetworld.de  >>> Channelpartner.de
"Girokonto von Klarna denkbar": Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna hat in den vergangenen Monaten ein eigenes Ökosystem für sein Kunden geschaffen, etwa mit der Klarna Kreditkarte und dem Ausbau der flexiblen Zahlungsziele beim Rechnungskauf. Dabei agiert das Unternehmen nach Ansicht  des Payment-Experten Maik Klotz sehr nutzerorientiert und macht einige Dinge besser als PayPal. "Es wäre keine große Überraschung, wenn Klarna bald auch ein eigenes Girokonto anbietet", so Klotz. >>> Businessinsider.de

Kurz notiert

  • Die vier deutschen Kreditplattformen Auxmoney, Creditshelf, Funding Circle und Kapilendo haben gemeinsam den "Verband deutscher Kreditplattformen" gegründet. >>> mehr
  • Der Payment-Dienstleister Nets hat die Genehmigung bekommen, 51 Prozent am polnischen Zahlungs-Dienstleister  P24 DotCard zu halten, zu dem die Marken Dotpay, eCard und Przelewy24 gehören. >>> mehr 
  • Der Zahlungs-Dienstleister Wirecard wickelt künftig die Bezahlung auf dem Online-Marktplatz von Brasiliens größter Baumarktkette Leroy Merlin ab. >>> mehr
Schon gewusst...?
Spenden-Sticker bei Instagram bringen Zahlunsgdaten: Seit einiger Zeit schon testet das soziale Netzwerk Spenden-Sticker für seine Instagram Stories, über die Einzelpersonen und gemeinnützige Organisationen ihre Follower zum Spenden bewegen können. Jetzt startet Instagram die Sticker auf dem deutschen Markt.  Das Angebot dürfte aber nicht ganz uneigennützig sein: Für das Spenden dürften viele Nutzer ihre Zahlungsinformationen in ihrem Instagram Account hinterlegen. Und das ist für Instagram nicht uninteressant, da sich das Netzwerk derzeit mit diversen Shopping-Features direkt in der App immer mehr zum Marktplatz entwickelt hat. >>> OnlineMarketing.de



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