Payment News KW 41 08.10.2018, 09:45 Uhr

H&M kauft sich bei Klarna ein

Die Payment-News der Woche: H&M beteiligt sich mit einer Finanzspritze von 20 Millionen US-Dollar an Klarna / eBay integriert Apple Pay in sein "Managed Payment"/ Deutsche Post stellt Postpay ein
(Quelle: shutterstock.com/mirtmirt)
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News

H&M beteiligt sich an Klarna: Die schwedische Modekette ist beim Payment-Anbieter Klarna eingestiegen. Für die Finanzspritze von rund 20 Millionen Dollar erhält H&M einen Unternehmensanteil von unter einem Prozent, so eine Unternehmenssprecherin. Im Zuge der Vereinbarung wird die Modekette Klarna als Zahlungsdienstleister über alle Kanäle hinweg in den 14 europäischen Ländern einsetzen, in denen das Modehaus aktiv ist. Das ist die größte Kooperation dieser Art, die Klarna bisher abschließen konnte. Ähnliche Partnerschaften unterhält Klarna mit dem Möbelhaus Ikea und dem Online-Modehändler Asos. >>> Faz.net 
Wirecard baut Boon zum Smartphone-Konto aus: Der Payment-Technologie-Dienstleister Wirecard erweitert seine Mobile-Payment-Lösung "Boon" um Konto-Funktionalitäten. Künftig sollen Nutzer über die App Überweisungen tätigen, Kredite und Versicherungen abschließen können. Möglich ist dies, weil Wirecard eine eigene Banklizenz besitzt. >>> Internetworld.de  >>> Sueddeutsche.de 
eBay holt Apple Pay in sein “Managed Payment”: eBay bastelt eifrig an seiner eigenen Bezahllösung, über die künftig das Bezahlen auf dem Online-Marktplatz abgewickelt werden soll. Jetzt hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass die mobile Bezahllösung Apple Pay in das "Managed Payment" von eBay integriert werden soll. Paypal hingegen soll erst ab Sommer 2019 über das eBay-eigene Bezahlsystem verfügbar sein. >>> Tamebay.com
N26 expandiert nach Großbritannien: Wie vor knapp einem Jahr angekündigt, ist die Smartphone-Bank N26 nun in den britischen Markt gestartet. Man folge der Vision einer globalen Finanzmarke, daher sei der Markteintritt in Großbritannien und in den USA der natürliche nächste Schritt, erklärte N26-Chef Valentin Stalf. Nach eigenen Angaben hat die Bank weltweit 1,5 Millionen Kunden. Vor erst vier Monaten hatte N26 den Ein-Millionsten Kunden verkündet. >>> Finanz-Szene.de  >>> Handelsblatt.de (für Abonnenten)
Stellenabbau bei der DZ-Bank: Klassischen  Banken macht die Konkurrenz von Fintechs zu schaffen. Jetzt hat die genossenschaftliche DZ-Bank angekündigt, bis Ende 2022 knapp 500 Stellen zu streichen. Das entspricht fast zehn Prozent aller Jobs bei dem Geldinstitut. Als Grund nannte die DZ-Bank die zunehmende Digitalisierung. Gleichzeitig hat die Bank ehrgeizige Wachstumsziele: Die Erträge aus dem operativen Geschäft sollen bis 2022 jährlich um mindestens 3,5 Prozent steigen. >>> Börsen-Zeitung.de
Deutsche Post stellt Postpay ein: Mit dem Verkauf des Lebensmittel-Lieferservices Allyouneed Fresh an Delticom, stellt die deutsche Post auch ihr Bezahlsystem "Postpay" ein. Darüber konnten Kunden per Sofortüberweisung, Giropay, Kreditkarte und Paypal bezahlen. Das Angebot konnte sich aber nie am Markt durchsetzen. Im Juli 2019 soll Schluss sein. >>> Handelsblatt.de
Simplesurance holt sich Kapital für weitere Expansion: Der Online-Versicherungs-Vermittler Simplesurance hat in einer Finanzierungsrunde 11,5 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das Geld soll vorwiegend zur Expansion nach Japan dienen. Einer der Geldgeber ist der japanische Versicherungskonzern Tokio Marine. Das Berliner Start-up ist derzeit in Europa in 28 Ländern aktiv. >>> Finletter.de

Kurz notiert

  • Der Peer-to-Peer-Zahlungs-Anbieter Cringle stellt nach der Insolvenz jetzt den Betrieb ein. >>> mehr
  • Der Payment Service Provider Solvendi wickelt künftig den gesicherten Rechnungskauf für den Baustoff-Händler Baufix ab. >>> per Mail
  • Der Technologie-Dienstleister Wirecard hat mit PVH einen ersten Kunden für sein neues Produkt "Try before you buy" gefunden.  >>> mehr

Schon gewusst …?

Auch digitale Vermögensverwalter sterben: Nach der Hamburger Sparkasse und der Commerzbank trägt nun auch die Santander Bank ihren Robo-Advisor zu Grabe. „Sina“, die digitale Beraterin für die Geldanlage der Santander Bank, wird eingestellt. Das Marktvolumen für die digitale Vermögensberatung liegt nach Schätzungen von Finanz-Szene.de bei gerade einmal drei bis vier Milliarden Euro. >>> Finanz-Szene.de



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