Payment News KW 40 01.10.2018, 14:45 Uhr

Amazon gibt Kreditkarte für Prime-Kunden aus

Die Payment-News der Woche: Amazon mit eigener Kreditkarte für deutsche Prime-Kunden / eBay rollt in den USA sein „Managed Payment“-Programm aus / Barzahlen.de startet in Österreich / „Keine Preiserhöhung“: Neuer Deutschland-Chef von Paypal im Interview
(Quelle: shutterstock.com/mirtmirt)
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News

Amazon bietet seinen deutschen Prime-Kunden eine eigene Kreditkarte an: In Kooperation mit dem Kreditkartenunternehmen Visa und der Landesbank Berlin gibt Amazon eine Kreditkarte zur Kundenbindung an seine Prime-Kunden aus. Pro Euro Einkaufswert bei Amazon erhalten die Nutzer drei Prozent davon als Bonuspunkte gutgeschrieben. Für Einkäufe bei Drittanbietern gibt’s 0,5 Bonuspunkte je Euro. Damit baut Amazon sein Standbein im Finanzgeschäft aus. >>> IT-Zoom.de
"Das ist wirklich keine Preiserhöhung": Im Interview mit INTERNET WOLRD BUSINESS nimmt der neue Deutschland-Chef von Paypal, Michael Luhnen, Stellung zu der Gebührenanpassung, die Ende August erfolgte. Sie kommt vor allem für kleinere Händler häufig einer Gebührenerhöhung gleich und hatte deswegen für Unruhe unter den Online-Händlern gesorgt. Außerdem kündigte Luhnen die Einführung von "Paypal Working Capital", einer Kreditvergabe an kleine und mittelständische Händler, für Deutschland an. >>> Internetworld.de
Auch Stripe will ins Kreditgeschäft einsteigen: In den USA plant der Payment-Anbieter Stripe, künftig Geschäftskunden mit Barkrediten zu versorgen. Die Kreditsumme soll bei Bedarf binnen ein bis zwei Tagen verfügbar sein. Bisher sind die Wettbewerber Square und Paypal in den USA mit vergleichbaren Angeboten im Markt aktiv. Finanzieren will Stripe die Entwicklung solch neuer Produkte unter anderem mit den 245 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen bei seiner jüngsten Finanzierungsrunde einsammeln konnte. >>> Techchrunch.com   >>> Internetworld.de
Biometrie ist auf dem Vormarsch: Biometrische Verfahren wie Fingerabdruck, Stimmerkennung, Gesichts- oder Iris-Scan werden immer wichtiger – zum einen, weil die technischen Voraussetzungen dafür immer häufiger gegeben sind, zum anderen, weil rechtliche Vorgaben mehr Sicherheit beim Bezahlen einfordern. Gleichzeitig sind sie einfach in der Handhabung.  >>> Handelskraft.de
eBay beginnt in den USA mit der Einführung seines „Managed Payment“-Programms: Nach der Trennung von Paypal vor drei Jahren hatte eBay angekündigt, das Bezahlgeschäft auf seinem Marktplatz künftig selbst in die Hand zu nehmen. Jetzt beginnt das Unternehmen mit dem Roll-out seines „Managed Payment“-Programms, über das die Marktplatz-Händler künftig ausgezahlt werden sollen. Ein Webinar und ein Podcast zeigen, wie das System funktioniert.  Bis 2020 soll das Programm in Deutschland eingeführt werden. >>> Wortfilter.de
Barzahlen.de startet in Österreich: Das Start-up Cash Payment Solutions expandiert und bringt seine Bezahllösung Barzahlen.de nach Österreich. Zum Start sind 400 Filialen des Drogeriemarkts DM angeschlossen. Dort können Online-Shopper über einen Barcode die für den Online-Einkauf fällige Summe bar an der Ladenkasse bezahlen. In Österreich machen Barzahlungen 65 Prozent des gesamten Zahlungsvolumens aus. >>> Mobilbranche.de
Einzelhandel macht den Checkout mobil: In Düsseldorf nutzt die Warenhaus-Kette Karstadt für ihren „Experience Store“ eine mobile Bezahllösung der Heidelpay-Tochter Poseidon. Über ein digitales Schaufenster können Einkaufswillige nach Ladenschluss  per Touch auf die Glasscheibe ihren virtuellen Warenkorb füllen und dann mobil über einen QR-Code bezahlen. >>> Ixtenso.com

Kurz notiert

  • Der Shopsystem-Hersteller Oxid integriert Klarna als vorinstallierte Bezahllösung in sein Shop-System. >>> mehr
  • Der Payment-Dienstleister Netcetera erhält von der Kreditkartenwirtschaft die Zulassung für sein neues 3D-Secure-Verfahren. >>> mehr 
  • Die Schweizer Mediengruppe Tamedia investiert in den Kryptowährungs-Marktplatz Lykke. >>> mehr

Schon gewusst …?

Walmart akzeptiert zwar keine Kryptowährungen, experimentiert in den USA aber fleißig mit der Blockchain-Technologie. Ziel ist, die Prozesse innerhalb der Nahrungsmittelkette transparenter zu machen. Ein Ergebnis: Es dauert nur 2,2 Sekunden, um ein Nahrungsmittel über die von IBM stammende Blockchain zurückzuverfolgen – auf herkömmlichem Weg dauerte dies bislang sieben Tage. >>> Pymnts.com 



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