Payment News KW 4 21.01.2019, 14:45 Uhr

Alipay bekommt eine E-Geld-Lizenz

Die Payment-News der Woche: Alipay bekommt eine E-Geld-Lizenz / Rapper Snoop Dogg investiert und wirbt bei Klarna / Banken steigen bei Paydirekt aus
(Quelle: shutterstock.com/mirtmirt)
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News

Alipay drängt nach Europa: Der chinesische Zahlungsdienstleister Alipay hat von der Finanzaufsicht in Luxemburg eine E-Geld-Lizenz bekommen. Damit könnte Alipay in Europa künftig sowohl Bezahllösungen für Konsumenten als auch Services für Händler, beispielsweise eine Handelsfinanzierung, anbieten. Bisher ist Alipay in Europa nur für chinesische Touristen verfügbar - das allerdings in mittlerweile schon 20 Ländern. >>> Handelsblatt.de 
Rapper Snoop Dogg investiert in Klarna: Calvin Broadus - eher bekannt unter dem Namen Snoop Dogg - wird Anteilseigner bei Klarna. Der schwedische Payment-Anbieter konnte den populären Rapper nicht nur als neuen Investor sondern auch als neues Testimonial gewinnen. >>> Internetworld.de
Banken kehren Paydirekt den Rücken: Die Hypovereinsbank, die ING, die Santander Bank und einige weitere private Banken, steigen als Partner beim bankeneigenen Bezahlsystem Paydirekt aus. Zum Jahresende 2019 geben sie ihre Anteile, die sich zusammen auf rund elf Prozent belaufen, zurück. Experten vermuten, dass sie sich nicht an der anstehenden Finanzierungsrunde in Millionenhöhe beteiligen wollten. Paydirekt kämpft auch Jahre nach dem Start noch um eine erfolgreiche Marktposition. >>> Internetworld.de  >>> Finanz-Szene.de
Guter Start für Apple Pay: Gut einen Monat nach dem Start von Apple Pay in Deutschland haben sich mehrere Zehntausend Nutzer für die Bezahllösung angemeldet und damit die Erwartungen der Banken übertroffen. Banken, die Apple Pay anbieten, berichten über überdurchschnittliche viele Neukunden und eine steigende Zahl neu ausgegebener Kreditkarten. Vor allem Männer begeistern sich für Apple Pay. Und: Sie geben über das mobile Bezahlverfahren mehr aus als mit gewöhnlichen Kreditkartenzahlungen. Auch Online-Händler können vom Boom profitieren: Sie können mehr Umsatz erzielen, weil die Kreditkartenzahlung via Apple Pay schneller und komfortabler wird. >>> Sueddeutsche.de  >>> t3n.de
Banken verlieren durch die PSD II ihr Monopol auf Kundendaten: Die EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD II schreibt das sogenannte Open-Banking-Prinzip fest. Das bedeutet, dass die Banken verpflichtet sind, Drittanbietern digitalen Zugriff auf Kunden- und Kontodaten zu gewähren - vorausgesetzt, der Kunde möchte Services des Drittanbieters nutzen und erlaubt die Datenweitergabe. Damit bekommen die Banken jede Menge neue Wettbewerber: Neben Fintechs drängen zunehmend auch große IT-Konzerne wie Google, Facebook, Amazon, Apple und Microsoft in das Bankengeschäft. >>> Internetworld.de 
"Swatch Pay" startet in der Schweiz: Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch bringt mit "Swatch Pay" eine mobile Bezahllösung für Wearables auf den Schweizer Markt. Damit sind erstmals Uhrenmodelle für unter 100 Euro für das mobile Bezahlen verfügbar. Partner ist der Payment-Dienstleister Wirecard, der seine Bezahllösung "Boon" integriert. Wann das Uhrenmodell in Deutschland in die Läden kommt, ist noch nicht bekannt. >>> Mobilbranche.de
Flixbus geht im Streit um Paypal-Gebühren in Berufung: Der Rechtsstreit um Gebühren für die Paypal-Bezahloption beim Fernbusunternehmen Flixbus geht in die nächste Instanz. Flixbus hat Berufung gegen das Urteil des Landgerichts München I eingelegt. Mitte Dezember 2018 hatte das Gericht Zusatzgebühren auf PayPal-Überweisungen für Flixbus-Kunden verboten. >>> Internetworld.de

Kurz notiert

  • Ibi Research will über eine Umfrage unter Online-Händlern die tatsächlichen Gesamtkosten von Bezahlverfahrern im Webshop ermitteln. >>> mehr
  • Die ML Mylife AG aus Liechtenstein startet die Insurtech-Plattform "Prosperity" zur Altersvorsorge. >>> mehr 
  • Die Schweizer Staatsbank Postfinance hat mit "Valuu" eine Plattform zur Hypotheken-Angebote via Handy gelauncht. >>> mehr

Schon gewusst...?

"Petro" statt "Bolivar": In Venezuela soll ein Teil der Landeswährung von "Bolivar" auf die Kryptowährung "Petro" umgestellt werden. Das plant zumindest Venezuelas Präsident Nicolas Maduro. Ziel ist, die Hyperinflation des Landes einzudämmen. Die landeseigene Kryptowährung "Petro" wurde im Februar 2018 eingeführt. >>> Spiegel.de



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