IFA-Vorschau: Die Show kann beginnen

Die Suche nach den Falt-Smartphones

Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass beide Hersteller, die im Gegensatz zu Apple auch auf der IFA vertreten sind, noch neue Geräte nachlegen. Von Huawei hält zudem Consumer-Chef Richard Yu eine Keynote, in der unter anderem der neue Kirin-Top-Prozessor vorgestellt werden dürfte. Spannend wird auch die Frage sein, ob es, wie bei Samsung, auf der Messe neue Ankündigungen zu den bisher aufgeschobenen Falt-Smartphones geben wird, die im Frühjahr auf dem MWC noch als Hoffnungsträger der Smartphone-Branche gefeiert wurden. Auch viele Endkunden und Händler würden diese Produkte auf der IFA wohl gerne erstmals live erleben und ausprobieren.
Einige kleinere Smartphone-Hersteller werden auf jeden Fall wieder mit Messe­premieren glänzen: HMD Global will mehrere Modelle seiner Marke Nokia zeigen, auch der TCL-Konzern mit der Marke Alcatel hat Neuheiten im Smartphone-Bereich in der Pipeline. LG kündigte bereits im Vorfeld zwei Einsteigergeräte der K-Serie an, dazu könnte es auch wieder ein neues Flaggschiff der V-Reihe mit 5G geben. Die Huawei-Tochter Honor hat im Umfeld der Messe ebenfalls zu einer Präsentation neuer Smartphones geladen.
Die drei Spezialisten für Seniorengeräte, Doro, Emporia und Beafon, werden ebenfalls neue Smartphones und auch einfache Handys erstmals präsentieren. Von Emporia wird etwa die dritte Generation des Smartphones kommen, dazu wird es mit dem Smart.3 mini als Neuheit eine zusätzliche verkleinerte Variante geben. Ein neues Produktsegment erschließt sich Gigaset mit seinem ersten Outdoor-Smartphone.
Es gibt allerdings auch einige größere Lücken, gerade bei den Smartphone-Herstellern. So werden BQ, Wiko und ZTE dieses Jahr keine Stände mehr haben und auch der erwartete Erstauftritt des ambitionierten Newcomers Xiaomi scheint auszubleiben. Sony Mobile wird nach der Integration der Handy-Sparte in die Konzernstruktur ebenfalls nicht mehr separat auftreten, und von Smartphone-Neuheiten war im Vorfeld der IFA im Gegensatz zu den Vorjahren bei den Japanern nichts mehr zu hören. 



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