Die Domain 29.03.2010, 12:16 Uhr

Auf dem Weg zur eigenen Webadresse

Das Aushängeschild einer jeden Internetseite ist deren individuelle Adresse. Ein Domainname unter der Top-Level-Domain (TLD) „.de“ lässt sich schon für wenige Euro pro Jahr buchen und ist bei Komplettangeboten meist schon im Paketpreis enthalten.
Domain Foto: fotolia.com/tasssd
Bei den Top-Level-Domains (TLD) unterscheidet man im Wesentlichen zwei Arten: generische und länderspezifische. Zu den Länderspezischen gehören zum Beispiel „.de“ (für Deutschland), „.fr“ (für Frankreich) oder „.fm“ (für die Föderierten Staaten von Mikronesien).
Generische TLDs unterteilen sich wiederum in gesponserte und nicht-gesponserte TLDs. Zu den nicht-gesponserten gehören beispielsweise die weit verbreiteten „.com“, „.info“, „.net“ und „.org“. Gesponserte TLDs werden von Unternehmen oder Interessensgruppen vorgeschlagen, die im Bewilligungsfall für deren bestimmungsgemäße Nutzung Sorge zu tragen haben.
Seit Anfang des Jahres 2009 hat die internationale Vergabestelle ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) die Bestimmungen für die Beantragung solcher Top-Level-Domains gelockert, so dass theoretisch jedermann eine eigene TLD beantragen kann. Zu den gesponserten TLDs gehören beispielsweise „.asia“, „.gov“ oder „.mobi“.
Fast alle Hoster vermieten zugleich auch Domains. Allerdings variiert die Zahl der angebotenen TLDs teilweise erheblich. Wer ohnehin die deutsche TLD nutzt, kann diese bei allen nationalen Anbietern anmieten. Ein Preisvergleich zwischen den einzelnen Anbietern kann hier aber lohnen.
Wer eine Domain registriert hat, kann danach kostenlos beliebig viele Subdomains in der Form shop.domainname.de einrichten. Damit lassen sich nicht nur verschiedene Webseitenbereiche gliedern, sondern auch spezielle Angebote auf entsprechenden Microsites unterbringen, die über diese relativ kurze Adresse abgerufen werden können.



Das könnte Sie auch interessieren