Responsive Design 04.06.2013, 15:30 Uhr

Eine Version für alle Geräte

Über Responsive Design wird ein Internet-Auftritt so gestaltet, dass er sich automatisch an die Bildschirmgrößen verschiedener Endgeräte anpasst. Die Vorteile: geringerer Pflegeaufwand, niedrigere Kosten. INTERNET WORLD Business erklärt, was bei der Anpassung wichtig ist.
Die "Tagesschau" und die "Sportschau" haben es, McDonald’s hat es, ebenso Marc O’Polo: Die Rede ist von Responsive Design. Darüber wird ein Internet-Auftritt so gestaltet, dass er sich automatisch an die Bildschirmgrößen verschiedener Endgeräte vom Desktop-PC über den Laptop und ein Tablet bis hin zum Smartphone anpasst. Trotz hoher Anfangsinvestitionen überwiegen die Vorteile: "Im Vergleich zu einer mobilen Website bietet Responsive Design den Vorteil, dass der Pflegeaufwand deutlich geringer ausfällt. So entstehen hohe Einsparpotenziale bei der Pflege von Content. Die Inhalte müssen nur einmalig gepflegt werden und sind dann für alle Endgeräte verfügbar, ohne technisch eine zusätzliche Mobile-Version unterhalten zu müssen", erläutert Hans J. Even, Geschäftsführer der Agentur TWT.
Klar ist aber auch, dass Responsive Design seinen Preis hat. "Eine gut durchdachte und konzipierte Responsive-Entwicklung kostet mehr. Alles andere wäre gelogen", meint Jens Bayer, Designarchitekt der Salzburger Agentur NCM.at. Die dahinterliegenden Systeme sind vielfältig: Von Typo3 über Magento und Wordpress bis hin zu den Twitter-Tools Bootstrap und kompletten Eigenentwicklungen reicht die Palette. "Generell ist jedes aktuelle Content-Management-System in der Lage, eine Responsive Seite auszuliefern", betont Hi-Res Geschäftsführer Mathias Sinn .
Welche Shops auf Responsive Design setzen und was es sonst noch zu beachten gilt, lesen Sie in unserem Heft-Artikel: Alle Größen aus einem Guss (INTERNET WORLD Business Ausgabe 10/2013).


Das könnte Sie auch interessieren