Ran an die Influencer 10.12.2012, 10:01 Uhr

Specific Media startet Mediaplanungstool Householding

Alle Mitglieder eines Haushaltes über alle Devices mit einer Werbebotschaft erreichen - das verspricht das neue Mediaplanungstool "Householding" von Specific Media. Das neue Produkt des Digital Media-Spezialisten will Werbungtreibenden die Möglichkeit bieten, Resultate mit einer einheitlichen Währung, dem "I-GRP", über verschiedene Geräte hinweg zu messen.
Ob es um den Erwerb von Müsli, Auto, Urlaub oder Schokoriegel geht: Die wenigsten Kaufentscheidungen in einem Haushalt werden von nur einer Person getroffen. Um auch die sogenannten Influencer zu erreichen, startet Specific Media nun auch in Deutschland sein Mediaplanungstool Householding.
Damit können die Mitglieder eines Haushaltes künftig über alle vernetzten Endgeräte hinweg mit einer Werbebotschaft bespielt werden – sei es Connected TV, Tablet, Smartphone, PC oder Laptop. Getargetet wird über die IP-Adresse des Routers. "Damit wird sichergestellt, dass die Marke mit allen Personen und jedem Endgerät, das sich im Haushalt befindet, erreicht wird", wirbt Steffen Hopf, Country Manager Specific Media Germany. Der Vorteil für Werbekunden laut Hopf: "Werbungtreibende können ihre Marken bei allen Entscheidern innerhalb eines Haushaltes effizienter im Gedächtnis verankern, Begehrlichkeiten wecken und Kaufentscheidungen vorantreiben".
Gemessen werden die Resultate über die verschiedenen Devices hinweg mit einer einheitlichen Währung, dem I-GRP (interaktiver Gross Rating Point). So wird beispielsweise ausgewertet, wieviel Kontakte über ein Connected TV-Gerät, einen Laptop, Smartphone etc. erzielt wurden. Weiter enthalten die Reportings die Anzahl der erreichten Haushalte, die durchschnittliche Anzahl an Endgeräten per Haushalt, Impressions pro Endgeräte-Typ sowie eine Angabe der "Household"-Conversions.
Laut Specific Media werden 77 Prozent aller deutschen Haushalte mit WLAN-Zugang erreicht. Das sind insgesamt 22 Millionen Haushalte, in denen durchschnittlich vier unterschiedliche Internet-Devices zum Einsatz kommen. Als Werbeformen stehen Display- und Videoformate zur Verfügung. Als idealen Werbemittel-Mix nennt Hopf 50:50, also 50 Prozent Video-Anteil und 50 Prozent Display-Werbeformen. Denn: "Je höher der Videoanteil und je höher der Anteil  aufwendiger Sonderwerbeformen, desto geringer die Reichweite", so Hopf. Der Grund: Nicht alle Publisher führen alle Werbeformen über Devices im Portfolio. Der TKP (Tausend-Kontakt-Preis) liegt beim 50:50-Mix bei deutlich unter zehn Euro.
Besonders geeignet sei Household für breite Branchen wie Consumer Electronics, schnelldrehende Konsumgüter, Reisen, Automotive – kurz: "Überall dort, wo mehrere Personen über den Kauf eines Produktes oder Dienstleistung  mit bestimmen", so Hopf.



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