10.12.2007, 11:07 Uhr

Marketing-Rückenwind für Internet-Startups

Internet-Startups haben ein Problem: Sie müssen als unbekannte Firma Nutzer generieren. Die Word-of-Mouth-Marketingagentur Trnd hat dafür jetzt einen Service entwickelt.
Um Internet-Startups bei ihren Marketingaktivitäten zu unterstützen, bietet die Münchner Word-of-Mouth-Agentur Trnd einen neuen Marketing-Service an, den trnd "express-test". Mit diesem Verfahren können neue Web-Plattformen bei knapp 55.000 Mitgliedern der Trnd-Plattform bekannt gemacht und von involvierten Meinungsführern getestet werden. Junge Startups haben damit die Chance, ihr Marketing von Anfang an gezielt durch Mundpropaganda und virale Effekte zu unterstützen.
Trnd hat sich darauf spezialisiert, für Konsumgüterhersteller und Markenartikler Word-of-Mouth Marketingkampagnen zu entwickeln, bei denen mehrere tausend Meinungsführer in ihrem Freundeskreis exklusiv neue Produkte testen, besprechen und auf diese Weise bekannt machen. Um auch jungen Firmen mit kleinerem Budget bei ihrem Marketing zu helfen, wurde nun der trnd express-test entwickelt. Er basiert darauf, dass aus der trnd Community interessierte Multiplikatoren gewonnen werden, mit denen gemeinsam das Produkt auf sein Mundpropaganda-Potenzial analysiert wird und von denen wertvolle Informationen für die künftige Word-of-Mouth-Marketingstrategie gewonnen werden. Wenn diese Ansätze dann umgesetzt werden, sind die Multiplikatoren als involvierte Partner mit an Bord, helfen also die Plattform weiter bekannt zu machen.
Ein erster Kunde ist die Musikplattform Ezmo.com. Marketingleiter Ståle Mortensson war von den Ergebnissen mehr als angetan: "trnd hat uns zu einem sehr schnellen Launch in den deutschen Markt verholfen. Die Kampagne hatte eine der besten Conversion Rates, die wir je weltweit bei einer Kampagne erreicht haben, und war perfekt für einen Social Online-Service wie Ezmo. Sie ist besonders wertvoll kurz vor dem offiziellen Launch, so wie wir sie in Deutschland eingesetzt haben."
Rob Nikowitsch, Trnd-Gründer und Geschäftsführer, sieht einen großen Bedarf für ein Angebot dieser Art: "Für die meisten Web-StartUps ist der Weg zu den ersten 500 bis 1.000 Nutzern am schwierigsten, weil es dazu kaum Regeln oder Formeln gibt. Mit dem express-test kann man nun aus dem Stand einen Dialog mit interessierten Nutzern beginnen, und damit sein Marketing von Anfang an auf Dialog und virale Verbreitung ausrichten."



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